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Corona-Krise bremst Bahn weiter aus

Die Bauarbeiten zwischen Hirschfelde und Hagenwerder sind so weit abgeschlossen - aber wahrscheinlich nutzt das nichts.

Die Eisenbahnbrücke über die Neiße in Hirschfelde bleibt voraussichtlich noch ein paar Wochen länger ohne Zugverkehr.
Die Eisenbahnbrücke über die Neiße in Hirschfelde bleibt voraussichtlich noch ein paar Wochen länger ohne Zugverkehr. © Archiv Matthias Weber

Eigentlich sollten ab dem 21. April wieder regulär Züge zwischen Zittau und Görlitz verkehren, statt Schienenersatz-Verkehr. Doch dieser geplante Termin verschiebt sich erneut - und das wahrscheinlich gleich doppelt.

Seit August vorigen Jahres war der Schienenverkehr unterbrochen. Auf dem polnischen Abschnitt durch das Neißetal zwischen Hirschfelde und Hagenwerder waren Gleisbauarbeiten und Brückensanierungen nötig. Ursprünglich sollte der reguläre Verkehr schon im März wieder starten. Doch die Bauarbeiten hatten sich verzögert. Neuer Termin: eben der 21. April. "Die Polen sind zu dem Termin auch fertig", informiert Christoph Mehnert, stellvertretender Geschäftsführer des Verkehrsverbundes Zvon auf SZ-Anfrage. Aber: "Danach sind noch Anschlussarbeiten der DB Netz bis zum 30. April nötig", sagt er.

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Und dann? Endlich wieder freie Fahrt? Wohl kaum, glaubt Mehnert, denn wegen der polnischen Grenzschließung könnte die Korridorstrecke auch ab  dem 1. Mai weiter unnutzbar bleiben. Auf der Fahrt zwischen Hagenwerder und Hirschfelde halten die Züge regulär auch einmal auf der polnischen Seite am anderen Neißeufer von Ostritz. "Wir haben zur Stunde noch keine Informationen darüber von der polnischen Seite", sagt Christoph Mehnert.

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