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Feuilleton

Bald keine Märchen mehr in der Yenidze

Schon bald wird die Märchenkuppel der Tabakfabrik leerstehen. Hitze und Regen zwingen die Mieter zum Umzug.

Lange war die Kuppel der Yenidze Schauplatz romantischer Märchenerzählungen. Nun gibt der Theaterbetreiber auf.
Lange war die Kuppel der Yenidze Schauplatz romantischer Märchenerzählungen. Nun gibt der Theaterbetreiber auf. © Sebastian Kahnert/dpa

Unter den bunten Glaskacheln in der Kuppel der Yenidze staut sich die abgestandene Luft selbst im Oktober. Vom Regenwasser, das noch am Vorabend auf die Bühne lief, ist nichts geblieben als die feucht-warme Atmosphäre eines gut funktionierenden Treibhauses. Der Kitt zwischen den bunten Glaskacheln wird zunehmend spröde, Rost frisst sich immer tiefer in den formgebenden Stahl. Zustände, mit denen die 1001 Märchen GmbH bereits seit über sechs Jahren zu kämpfen hat - und vor denen sie nun kapituliert. Das gab Geschäftsführer Rainer Petrovsky am Mittwoch offiziell bekannt. Der letzte Termin zur Märchenaufführung steht bereits fest: Nach dem 21. März kommenden Jahres ist endgültig Schluss. 

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