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Bald mehr Platz in der Kirche

Die Bauarbeiten im Inneren des Gebäudes in Kottmarsdorf gehen voran. Ein neuer Raum für Trauerfeiern wird geschaffen.

© Thomas Eichler

Von Romy Altmann-Kühr

Kottmarsdorf. In der Kottmarsdorfer Kirche sind die Bauarbeiten gestartet. Das berichtet Pfarrerin Nina-Maria Mixtacki auf Nachfrage. „Es geht voran“, so die Pfarrerin. Der Kirchturm wurde bereits entkernt. Hier soll im Erdgeschoss des Turmes eine kleine Küche eingerichtet werden, die zum Beispiel bei Trauerfeiern genutzt werden kann. Ziel der ganzen Baumaßnahme im Gotteshaus selbst und im Turm ist es, im Inneren der Kirche einen separaten Raum – auch für weltliche Trauerfeiern – einzurichten. Bisher stand dafür nur ein enger Raum am Seiteneingang der Kottmarsdorfer Kirche zur Verfügung, der kein schönes Ambiente bot. Für die Feiern soll künftig ein abgetrennter Bereich unter der Orgelempore genutzt werden. Geplant ist deshalb, die Empore ein Stück zu versetzen, um mehr Platz zu schaffen. Dafür werden nun der Fußboden vorbereitet und Fundamente errichtet.

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Im Kirchturm wurde in der Zwischenzeit nach verborgenen Schätzen der Vorfahren gesucht. Ein Mitarbeiter des Landesamtes für Archäologie war außerdem dabei, als der alte Fußboden entfernt wurde. Leider fanden sich keine Fundstücke aus vergangenen Zeiten, so die Pfarrerin. Interessant sei das trotzdem gewesen. Seit Ostern ist die Kirche wieder in Betrieb. Dass die Gottesdienste bis dahin nicht in der Kirche abgehalten wurden, hatte aber nichts mit den Bauarbeiten zu tun. „Die Gottesdienste werden in den Wintermonaten immer ausgelagert“, berichtet Pfarrerin Mixtacki. Sie finden im nahe gelegenen Pfarrhaus statt. Im Winter reiche die Sitzheizung in der Kirche nicht aus. Ostern konnten die Gläubigen aus Kottmarsdorf aber wieder in ihre Kirche umziehen.

Um die Gottesdienste ungestört abhalten zu können, wurde im Kircheninneren eine Staubschutzwand eingezogen, die den Gottesdienstraum von der Baustelle trennt. Das haben die Gemeindeglieder in Eigenleistung erledigt. Mithilfe eines Gerüstes konnte die Konstruktion an der Wand errichtet und mit einer Plane umspannt werden. Insgesamt soll der Umbau in der Kirche knapp 270000 Euro kosten. Einen großen Teil davon übernimmt die Landeskirche, die Gemeinde Kottmar gibt 30000 Euro dazu. Um ihren Eigenanteil decken zu können, ist die örtliche Kirchgemeinde auch auf Spenden angewiesen.