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Bannewitz sucht Baumpaten

Trockenheit und Hitze machen auch den Bäumen zu schaffen. Bannewitzer können jetzt Gieß- oder Baumpate werden. Wie geht das?

Der Bannewitzer Bauhof hat aktuell die Feuerwehr gebeten, beim gießen der Bäume und Sträucher zu helfen.
Der Bannewitzer Bauhof hat aktuell die Feuerwehr gebeten, beim gießen der Bäume und Sträucher zu helfen. © Gemeinde Bannewitz

Über 3.000 Bäume stehen in Parks, an den Straßen und in den Grünanlagen der Gemeinde Bannewitz. Leider haben die letzten heißen und trockenen Sommer dazu geführt, dass einige Bäume bereits abgestorben sind, Totholz entstand oder die Pflanzen trieben weniger Blätter aus und warfen ihr Laub ungewöhnlich früh ab.

Dies sei auch bei den neusten Baumkontrollen in den letzten Tagen festgestellt worden, teilt die Gemeindeverwaltung Bannewitz mit. Zudem würden einige ganz neu gepflanzte Bäumchen die Anwachsphase nicht überstehen, trotz des regelmäßigen Gießens durch den Bauhof. Jetzt soll alles unternommen werden, um die Bäume zu retten und den neuen beim Wachsen zu helfen.

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Dieses Amerikanische Gelbholz pflanzten in diesem Jahr die Kinder der 4. Klasse der Possendorfer Grundschule mit ihrer Klassenlehrerin.
Dieses Amerikanische Gelbholz pflanzten in diesem Jahr die Kinder der 4. Klasse der Possendorfer Grundschule mit ihrer Klassenlehrerin. © Gemeinde Bannewitz

Für alle abgestorbenen Bäume sollen nun Ersatzpflanzungen getätigt werden, damit der Baumbestand mindestens erhalten wird. Dafür werden Baumpaten gesucht. Interessierte können sich bei der Gemeindeverwaltung melden. 

Möglich seien sowohl Geldspenden, von denen ein neuer Baum gekauft werden kann, als auch der Kauf eines ganz eigenen Baumes, der dann ein Schild mit den Spender-Namen trägt. Ein Baum kostet im Durchschnitt zwischen 100 und 250 Euro. Die Orte, an denen die Bäume dann stehen, werden aber durch die Gemeinde bestimmt. Vorgesehen ist zum Beispiel eine Fläche an der Poisentalstraße, die künftig Obstbäume beheimaten soll und auch in den Kindereinrichtungen würden derzeit Bäume fehlen.

Eine weitere Idee werde momentan für das Gelände neben dem Bannewitzer Sportplatz geprüft, heißt es. Dort könnten eventuell Hochzeitspaare oder Eltern von Neugeborenen traditionell ihre Bäumchen pflanzen. Ob die Paten das Gießen ihrer Bäume mit übernehmen wollen, sei ihnen selbst überlassen, sagte eine Gemeindemitarbeiterin. Das Bewässern könne auch der Bauhof übernehmen.

Dieser sei jetzt allerdings an seine Grenzen gestoßen und habe aktuell die Feuerwehr um Hilfe beim Gießen gebeten. Mit der Kanne oder dem Eimer in der Hand können aber auch Bannewitzer einen oder mehrere Bäume selbst gießen. Dies müsse nur regelmäßig morgens und abends erfolgen und möge der Gemeindeverwaltung bitte mitgeteilt werden, damit der Bauhof Gieß-Paten-Bäume von seiner Route streichen kann.

Bereits seit einigen Jahren pflanzen die Kinder der Possendorfer Grundschule, die in die weiterführenden Schulen wechseln, im Schulpark ihren eigenen Baum. Diese Tradition soll nun auf ganz Bannewitz mit vielen Helfern ausgeweitet werden, denn Bäume spenden Schatten, liefern Sauerstoff, mindern Lärm, binden Kohlendioxid und verschönern auch das Ortsbild.

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