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Barca hat zwei Jahre Einkaufsverbot

Zürich. Wegen des Transfers minderjähriger Spieler hat der Fußball-Weltverband Fifa den FC Barcelona mit einem Transferverbot für zwei volle Wechselperioden belegt. Die Strafe gilt aber nur für Wechsel zu dem spanischen Meister.

Zürich. Wegen des Transfers minderjähriger Spieler hat der Fußball-Weltverband Fifa den FC Barcelona mit einem Transferverbot für zwei volle Wechselperioden belegt. Die Strafe gilt aber nur für Wechsel zu dem spanischen Meister. Der Verein dürfe trotzdem Spieler verkaufen, teilte gestern die Fifa mit. Zudem müssen die Katalanen eine Geldstrafe in Höhe von 450 000 Schweizer Franken, das sind umgerechnet 369 041 Euro, bezahlen. Dem spanischen Meister werden Verstöße gegen die Transferbestimmungen bei zehn minderjährigen Spielern vorgeworfen. Erst in jüngster Vergangenheit hatte Barcelona den neunjährigen Schweden Zico Marecaldi und den 17 Jahre alten Kroaten Alen Halilovic verpflichtet.

Die harte Fifa-Sanktion könnte auch Auswirkungen auf den möglichen Wechsel von Marc-André ter Stegen nach Barcelona haben. „Ich habe davon noch nichts gehört. Fakt ist: ich werde Borussia auf jeden Fall im Sommer verlassen“, sagte der Torhüter von Borussia Mönchengladbach. Sollte der Wechsel schon fix und der Vertrag zwischen ter Stegen und Barça bereits unterzeichnet sein, würde die Fifa-Strafe in diesem Fall nicht greifen.

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Auch der spanische Verband muss wegen der Transfer-Verstöße 500 000 Schweizer Franken, umgerechnet 409 958 Euro, bezahlen. Der FC Barcelona will gegen das Transferverbot Einspruch einlegen. (dpa)