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Barometer für die Stimmung?

über die Vorwürfe an das  Gymnasium

Catharina Karlshaus

Die Enttäuschung der Großenhainer ist verständlich. Bei einem Wettbewerb mit fünf Teilnehmern abgeschlagen auf Platz vier zu landen, ist für jeden Sportler oder Menschen mit Kampfgeist eine unerfreuliche Erfahrung. Erst recht, wenn man bei vergleichbaren Aktionen auf mehr Mitstreiter zählen konnte.

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Allerdings: All jene, die nun enttäuscht versuchen, einen Schuldigen – beispielsweise das Gymnasium – auszumachen, sollten doch mal die Kirche im Großenhainer Land lassen. Denn gut, die 10 000 Euro Preisgeld wären zwar sicherlich hilfreich gewesen und auch für die Imagepflege im Jahre des Tages der Sachsen hätte ein Sieg gut ins positive Erscheinungsbild gepasst. Aber sonst? Die Aktion war eine jener locker, vergnüglichen, so kurz vor dem Wochenende, die auch die kleine Welt in Großenhain eigentlich nicht braucht. Die aber viele Leute ganz amüsant finden, auf den Hauptmarkt treiben – und andere eben nicht.

Nichtsdestotrotz kann so eine scheint's unbedeutende Randgeschichte auch für etwas gut sein. Als Stimmungsbarometer unter den Einwohnern etwa und als Signal, sie noch mehr motivieren und begeistern zu müssen. Denn für einen erfolgreichen Tag der Sachsen im September sind sie tatsächlich unverzichtbar. Die Großenhainer, ohne die dann wirklich nichts geht.