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Barrieren gibt es immer noch

über Vereinbarkeit von Behinderung und Job

Wolf Dieter Liebschner

Wir sind nicht behindert, wir werden behindert.“ Dieser Spruch machte vor Jahren die Runde. Er gilt immer noch, auch wenn sich für diese Menschen inzwischen manche Bedingung im Alltag zum Besseren gewendet hat. „Der Begriff „barrierefreier Zugang“ ist nicht nur eine Floskel, sondern ein Zeichen dafür, dass – anstatt wegzusehen – der Blick für die Probleme von Behinderten geschärft wurde.

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Das ist auch notwendig. Denn der Anteil von Behinderten an der Gesamtbevölkerung nimmt zu. Nach Angaben des Statistischen Landesamtes ist der Anteil von Inhabern eines Schwerbehindertenausweises in Sachsen seit 2008 von 7,3 auf 9,1 Prozent gestiegen. Dieser Trend zeigt sich bundesweit. Auch der Landkreis Meißen macht keine Ausnahme. Die Anforderungen auf diesem Gebiet werden künftig also eher noch steigen.

Im Landkreis sind 730 schwerbehinderte Frauen und Männer derzeit arbeitslos. Trotz umfangreicher Dienstleistungsangebote der Agentur für Arbeit haben es diese Menschen besonders schwer, beruflich Fuß zu fassen. Der lange Weg der Radebeulerin Dana Nischan hin zu einer festen Anstellung zeigt, wie viele Barrieren noch wegzuräumen sind.