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Bau der neuen Theaterwerkstätten hat begonnen

In zwei Jahren sollen die Bedingungen für Schneider, Requisiteure, Schlosser und Maler verbessert sein.

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Landesbühnen-Intendant Christian Schmidt und sein technischer Direktor Volker Hänsel schauten glücklich drein, als sie am Mittwochnachmittag die Pläne für die neuen Werkstätten des Theaters vorstellten. Binnen zwei Jahren sollen ihre Mitarbeiter in der Schneiderei, im Lager, in der Schlosserei und der Malwerkstatt moderne Bedingungen gebaut bekommen. Rund acht Millionen Euro gibt das Land Sachsen dafür aus, sagt Ludwig Coulin, Baudirektor des Sächsischen Immobilien und Baumanagement Dresden.

Rohbau bis September fertig

Teil 1 des Werkstattbaus hat praktisch schon an der Schuchstraße auf der Rückseite des Theaters begonnen. Dort soll bis zur Theatersommerpause das Tiefgeschoss im Rohbau fertig sein. „Dann kommt der Deckel drauf und wir bauen bis September den Rohbau der oberen Geschosse“, sagt Technikchef Hänsel. Der Hanglage angepasst sollen die Anbauten zwei- und eingeschossig angelegt werden. Von September bis September 2010 erfolgt der Innenausbau.

Auf knapp 1200 Quadratmetern Nutzfläche sollen Lager für Requisiten und Kostüme, Werkstätten, eine Schneiderei, Anprobenräume und Büros sowie eine Probenbühne eingerichtet werden. Intendant Schmidt: „Wir müssen dann keine Probebühne mehr an der Dresdner Straße anmieten.“

Malsaal auf jetzigem Parkplatz

Teil 2 des Werkstattbaus wird dann ab September 2010 ebenfalls über ein Jahr geschehen. Dafür ist der jetzige Parkplatz für die Theaterbusse zwischen Schuchstraße und Paradiesstraße vorgesehen. Hänsel: „Wir errichten dort ein 25 mal 70 Meter großes Gebäude, in dem Tischlerei, Schlosserei und der Malsaal eingerichtet werden.“

Teil 3 der Theaterwerkstättenaktion ist schließlich der Abriss der veralteten Gebäude vis a vis der Landesbühnen am Moritz-Garte-Steg.Peter Redlich