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Bau des neuen Radeburger Autobahnanschlusses rückt näher

Die Landesdirektion hat die Planfeststellung zur Verlegung der S 177 östlich der Zille-Stadt abgeschlossen. Diese soll vom Durchgangsverkehr entlastet werden.

Die Tage der jetzigen Radeburger Autobahnanschlussstelle sind gezählt.
Die Tage der jetzigen Radeburger Autobahnanschlussstelle sind gezählt. © André Wirsig

Radeburg. Vor drei Jahren waren die Planungen für den Neubau der Radeburger Anschlussstelle der Autobahn 13 und die damit verbundene Verlegung der Staatsstraße 177 erstmals öffentlich bei einem von der Stadt veranstalteten Unternehmerabend vorgestellt worden.

Vorplanungen für eine Neugestaltung der Autobahnabfahrten gab es allerdings schon 2007. An der damals bereits vorgestellten grundlegenden Lösung, die beiden Rampen gewissermaßen in Richtung Süden umzuklappen und an die S 177 anzubinden, hat sich nichts geändert.

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Die Landesdirektion Sachsen informierte am Freitag, dass sie mit einem Planfeststellungsbeschluss nun die Voraussetzung geschaffen haben, dass das vom Landesamt für Straßenbau und Verkehr geplante Straßenbauvorhaben realisiert werden kann.

„Mit der jetzt genehmigten Planung wird einerseits die Anbindung des überregionalen Verkehrs und des Radeburger Gewerbegebiets an die Autobahn verbessert“, sagt Regina Kraushaar, Präsidentin der Landesdirektion. „Andererseits - und das ist ein weiterer Vorteil - wird die Radeburger Innenstadt von Durchgangsverkehr entlastet.“

Die geplante Maßnahme beginnt am Gewerbegebiet Radeburg an der Einmündung der Sachsenallee in die S 177. Unter Nutzung des vorhandenen Brückenbauwerkes über die A 13 wird die Streckenführung östlich der Autobahn begradigt. Die Trasse verläuft dabei nördlich des Vogelschutzgebiets. Die Rampenanschlüsse der Anschlussstelle werden gekappt und direkt an die verlegte S 177 angebunden.

Das Vorhaben erstreckt sich über eine Länge von rund einem Kilometer.

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