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Bau des Radwegs beginnt frühestens 2013

Eine Verbindung nach Rothenburg steht ganz oben auf der Wunschliste. Doch dem Kreis ist die Flut in die Quere gekommen.

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Von Arkadius Guzy

Schon lange warten die Uhsmannsdorfer darauf, dass sie sicher und bequem nach Rothenburg radeln können – und sie werden sich noch ein, zwei Jahre gedulden müssen. Denn anders als ursprünglich geplant kam es auch in diesem Jahr nicht zu dem ersehnten ersten Spatenstich. Das Vorhaben ist für die Jahre 2013 und 2014 vorgesehen, so Dieter Peschel. „Für 2013 sind die Vorbereitungen geplant, ab 2014 dann die Ausführung“, sagte der Bauamtschef des Landkreises auf Anfrage. Als Grund für die Verschiebung nannte er die Überschwemmungen vom vergangenen Jahr. Die Beseitigung der Schäden habe Priorität im Haushalt des Landkreises. „Mit den Ereignissen konnte niemand rechnen“, so Peschel.

Der Radweg zwischen Rothenburg und dem Ortsteil ist schon lange im Gespräch. Die Planung steht bereits. Der Radweg soll in zwei Etappen entlang der Kreisstraße 8412 gebaut werden. Der erste Abschnitt verbindet Rothenburg mit Dunkelhäuser, der zweite reicht von dort nach Uhsmannsdorf. In der Breite misst der Weg durchschnittlich zwei bis 2,5 Meter. Die Strecke ist laut Peschel nicht kompliziert, es gebe nichts Außergewöhnliches. Zwischen Dunkelhäuser und Uhsmannsdorf müsse nur eine kleine Brücke gebaut werden. Auch alle Grundstücksfragen an der Strecke sind laut Peschel geklärt.

„Für Uhsmannsdorf ist der Radweg sehr wichtig“, so Ortsvorsteher Klaus Stoll auf Nachfrage. Denn zum Einkaufen müssten die Leute nach Rothenburg fahren. Auch für die Jugendlichen, die in der Stadt die Mittelschule besuchen, wäre der Radweg eine Verbesserung. „Nach Rothenburg zu radeln, ist vor allem im Winter gefährlich“, sagte Stoll. Deshalb zeigt sich der Ort enttäuscht, dass es mit dem Radweg bisher noch nichts geworden ist. In Uhsmannsdorf bestätigt dies das schon länger gepflegte Gefühl, dass der Ortsteil zu kurz kommt.