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Bau vor Carolabrücke abgeschlossen

Neben der Synagoge wurde ein unterirdisches Wehr im Abwasserkanal errichtet. Doch die Sperrungen bleiben.

Vor der Carolabrücke wurde ein unterirdisches Wehr am Rathenauplatz errichtet. Davon ist an der Oberfläche auf der Verkehrsinsel nur dieser Zugang für Monteure zu sehen, der für Wartungsarbeiten benötigt wird.
Vor der Carolabrücke wurde ein unterirdisches Wehr am Rathenauplatz errichtet. Davon ist an der Oberfläche auf der Verkehrsinsel nur dieser Zugang für Monteure zu sehen, der für Wartungsarbeiten benötigt wird. © René Meinig

Dresden. Der elbaufwärts liegende Zug der Carolabrücke wird derzeit saniert. Diese Arbeiten dauern noch mindestens bis zum Jahresende. Doch vor der Brücke haben andere Bauleute am Rathenauplatz ihre Arbeit jetzt geschafft. Dort hat die Stadtentwässerung ein unterirdisches Wehr errichten lassen. Dieses sogenannte Trenn- und Steuerbauwerk sorgt künftig bei Starkregen dafür, dass kaum noch Abwasser ungereinigt über den dortigen Überlauf in die Elbe fließt. „Die letzten Arbeiten sind jetzt abgeschlossen“, erklärt Projektleiter Heiko Nytsch von der Stadtentwässerung.

Der Bau hatte Mitte 2018 begonnen. Deshalb musste der Verkehr über eine Behelfsfahrbahn zum Pirnaischen Platz umgeleitet werden. Zwar war das unterirdische Wehr noch vor dem Sanierungsstart an der Carolabrücke fertig, sodass die Straße schon Ende letzten Jahres wieder in voller Breite freigegeben werden konnte. Bis jetzt gab es wegen der weiteren Arbeiten aber noch Verkehrseinschränkungen.

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So ist auf der Verkehrsinsel des Rathenauplatzes ein Einstieg mit einem Gang errichtet worden, durch den Monteure für Wartungsarbeiten zu dem Wehr kommen. Deshalb blieb das Linksabbiegen in die Pillnitzer Straße noch immer verboten. Der Verkehr in diese Richtung wurde über den Hasenberg und die Steinstraße zur Pillnitzer Straße geleitet. Der Hasenberg ist deshalb seit Baubeginn eine Einbahnstraße. Zwar ist der Abwasserbau abgeschlossen, so dass die Verkehrseinschränkungen entfallen könnten. Doch wegen der Bauarbeiten auf der Carolabrücke bleibt die Regelung offenbar vorerst. „Die endgültige Verkehrsführung auf der Straße Am Hasenberg prüfen wir noch“, erklärt Rathaussprecherin Diana Petters auf SZ-Nachfrage.

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Zuletzt hatten Monteure noch Funktionsproben an den Bauwerken ausgeführt. So wurden die Absperrschieber getestet, indem sie nach oben und unten gefahren wurden. Außerdem überprüften die Fachleute unter anderem die Steuer- und Elektroanlagen. Auf der großen Verkehrsinsel wurde die Oberfläche wieder mit Rasengittersteinen aus Beton befestigt. Dort wird wieder Rasen wachsen. In das Großprojekt hatte die Stadtentwässerung rund 3,5 Millionen Euro investiert.

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