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Bauarbeiten für Teslas Gigafactory verzögern sich

Die Bauarbeiten für die Tesla-Fabrik in Grünheide geraten ins Stocken. Grund dafür sind gravierende Veränderungen am Genehmigungsantrag der Fabrik.

Baumaschinen arbeiten auf dem Gelände der künftigen Tesla Gigafactory.
Baumaschinen arbeiten auf dem Gelände der künftigen Tesla Gigafactory. © Patrick Pleul/dpa

Von Thorsten Metzner 

Die Bauarbeiten für die Tesla-Gigafactory in Grünheide geraten ins Stocken: Wie Brandenburgs Umweltministerium am Mittwochabend auf PNN-Anfrage bestätigte, hat das US-Unternehmen darum gebeten, den Antrag auf eine vorzeitige Genehmigung für die Anlage der Fundamente vorerst auf Eis zu legen. Der Grund sind demnach Nacharbeiten am Genehmigungsantrag für die Fabrik. Die jetzt beabsichtigten Pfahlgründungen für das Fundament seien „im Antrag vom 20.12.2019 auf Genehmigung zur Errichtung einer Tesla-Fabrik nicht enthalten“, so das Ministerium.

Tesla habe angekündigt, „geänderte Unterlagen einzureichen.“ Dabei soll der Antrag für die Fabrik, in der ab 2021 bis 500.000 Elektroautos jährlich gebaut werden sollen, angepasst werden. Dies solle auch die von Tesla „in der Öffentlichkeit bereits angekündigte Verringerung des Ressourcenverbrauchs, z. B. von Wasser beinhalten“, so das Ministerium. 

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Die Veränderungen sind so gravierend, dass die öffentliche Auslegung der Genehmigungsunterlagen für das Milliardenprojekt wiederholt werden muss. "Das kann erst nach Sichtung der angekündigten Unterlagen gesagt werden", erklärte das Ministerium. 

Wie sich das konkret auf den Tesla-Fahrplan auswirkt, ist bislang offen. Brandenburgs Regierung hat dem Vernehmen nach keine Signale, dass Tesla sich aus dem Milliardenprojekt zurückziehen könnte.

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