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Görlitz

Bauarbeiter finden Weltkriegs-Sprengkörper

Der Trupp war mit dem Glasfaserausbau bei Kodersdorf beschäftigt, als er dort explosive Waffen entdeckte. Nun soll der Kampfmittelräumdienst anrücken.

©  Screenshot Facebook

Bauarbeiter der NetCommunity GmbH, die im Landkreis Görlitz für den Glasfaserausbau zuständig ist, haben am Mittwochfrüh zwischen Kodersdorf und Särichen mehrere verrostete Sprengkörper aus dem Zweiten Weltkrieg gefunden. 

Der Glasfaserausbau habe "mehr Sprengkraft als man denkt", teilt das Unternehmen dazu auf seiner Facebook-Seite mit. Der Bautrupp habe bei dieser Entdeckung nicht schlecht gestaunt. Diese sei "kurz vor dem Ansetzen der Horizontalspülbohrmaschine zur Verbindung zweier Bohrlöcher" passiert, heißt es in dem Post.

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Polizisten sperren die Fundstelle ab und erwarten den Kampfmittelräumdienst, der den Sprengkörper fortschaffen soll. "Die Bomben entpuppten sich inzwischen als Handgranate und Panzergranate, wobei die kleinere Handgranate noch vollständig erhalten ist. Die Polizei hat alles im Griff und wir bohren inzwischen an anderer Stelle weiter", erklärt das Unternehmen.

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