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Neue Turnhalle in Pirna wächst

Trotz der Corona-Krise liegt der Neubau in der Südvorstadt im Plan. Die Arbeiter müssen aber bestimmte Regeln einhalten.

Der Bau der neuen Turnhalle auf dem Areal des Evangelischen Schulzentrums Pirna geht voran.
Der Bau der neuen Turnhalle auf dem Areal des Evangelischen Schulzentrums Pirna geht voran. © Daniel Schäfer

Trotz Shutdown und Krise schreiten die Arbeiten des Turnhalleneubaus auf dem Gelände des Evangelischen Schulzentrums in Pirna gut voran. Das teilt Schulleiterin Hedda Feron auf SZ-Nachfrage mit. Derzeit wird das Fundament für die Medien des Neubaus gelegt. Allerdings gibt es bestimmte Regeln für die Bauarbeiter. "Der Arbeitgeber achtet darauf, dass der Mindestabstand von zwei Meter eingehalten wird", so Feron. Die Hände waschen sich die Arbeiter  in dem Hauptgebäude der Schule, wo ihnen auch Desinfektionsmittel zur Verfügung steht.

Errichtet wird eine Drei-Feld-Sporthalle, die später von den Schülern der Grundschule, der Oberschule und des beruflichen Gymnasiums genutzt wird. "Deshalb ist die Halle in drei Felder abtrennbar", erläutert Feron. Auf dem Dach soll eine Fotovoltaik-Anlage montiert werden, um Sonnenenergie zu nutzen.

Die Schulleiterin geht von einer Bauzeit von einem guten Jahr aus und ist zuversichtlich, dass im März 2021 unter anderem Volleyball und Handball in dem Neubau gespielt werden können. Es ist eine reine Schulsporthalle und keine Wettkampfhalle. Auftraggeber ist der Evangelische Schulverein Pirna, der Träger des Schulzentrums. Aus der schmalen Portokasse kann der Neubau nicht beglichen werden: Die Investitionskosten belaufen sich auf rund fünf Millionen Euro. 3,9 Millionen Euro Fördermittel schießt das Land Sachsen dazu. Die restliche Summe muss der Bauherr aufbringen, bekommt aber dabei Unterstützung von der Stadt Pirna, die 900.000 Euro dazu gibt. Das teilt Stadtsprecher Thomas Gockel auf SZ-Anfrage mit.

Klar ist, dass sich mit dem Neubau die Bedingungen für Schüler und für Lehrer verbessern. Momentan wird der Sportunterricht des Evangelischen Schulzentrums in den städtischen Sporthallen sowie im Aktiv-Sportzentrum in Pirna durchgeführt. "Wir haben keine eigene Halle und müssen uns einmieten", so die Schulchefin. Das bedeutet mitunter weite Wege für die Schüler, die mit der neuen Sporthalle am Schulstandort deutlich kürzer werden. Außerdem steigen die Schülerzahlen beständig, sodass die Stadt in Zukunft die eigenen Sportstätten verstärkt selber benötige, um den Sportunterricht an den städtischen Schulen abzusichern.

Hauptnutzer der neuen Halle sind natürlich die Schüler des Schulzentrums. Auch die Lehrer haben bereits Bedarf angemeldet. Das Kollegium möchte gerne zwei Stunden in der Woche nachmittags die Halle für sich haben, um sich bei Ballsport auszupowern.  Außerdem werden künftig Schulvollversammlungen in der Turnhalle stattfinden, da die Cafeteria für die knapp 800 Schüler nicht reichen würde. Und die Schulleitung überlegt, ob die Prüfungen in Zukunft in der Turnhalle stattfinden können. In den Abendstunden soll die Sporthalle für Sportvereine offen stehen, die sich hier einmieten können.

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