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Baubeginn für Fußgängerbrücke

Drei Brücken sind seit der Flut 2010 nicht nutzbar. Die kleinste wird jetzt gebaut, für die größte gibt es noch keinen Termin.

Die Kleinste kommt zuerst dran: Von den drei Brücken in der Stadt Schirgiswalde-Kirschau, die bei der Flut im August 2010 so stark beschädigt wurden, dass sie nicht mehr oder nur sehr eingeschränkt nutzbar sind, wird die mit der geringsten Bedeutung zuallererst erneuert. Für die Fußgängerbrücke über die Spree zwischen Schirgiswalde und Callenberg nahe der ehemaligen Pulvermühle beginnt jetzt der Neubau. Der Stadtrat von Schirgiswalde-Kirschauhat den Auftrag dafür an den RSD Metallbau Steglich aus Kirschau und die Firma Neitsch Nachfahren Hoch- und Tiefbau aus Cunewalde vergeben. Die neue Brücke kostet knapp 153 000 Euro. Das Geld kommt aus dem Förderprogramm zur Beseitigung von Hochwasserschäden.

„Ich freue mich, dass ein Unternehmen aus unserer Stadt am Neubau dieser Brücke beteiligt ist“, sagt Bürgermeister Sven Gabriel (FDP). Die Kirschauer Metallbaufirma fertigt den Brückenkörper aus Stahl. Das Cunewalder Unternehmen errichtet die Fundamente und baut die Wege. Der Neubau entsteht nicht an derselben Stelle, an der die alte Brücke stand, sondern etwas weiter in Richtung Kirschau.

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Für die Brücke Am Haag in Nähe des Ärztehauses in Kirschau soll ebenfalls in diesem Jahr Baubeginn sein. „Die Planungen dafür sind so weit fortgeschritten, dass in anderthalb Monaten der Antrag gestellt werden kann“, berichtet Grit Neumann, Leiterin des Amtes für Bauwesen und öffentliche Einrichtungen.

Dass die Brücke an der Lessingstraße in Kirschau nahe der Firma ODS seit der Flut für den Fahrzeugverkehr gesperrt bleibt, macht sich am allermeisten für die Kraftfahrer bemerkbar. Denn dadurch müssen etliche Umwege gefahren werden. Aber gerade für diese Brücke ist derzeit noch kein Baubeginn in Sicht. Grund dafür ist ein Rechtsstreit zwischen dem Planer und der Stadt. (SZ/ks)