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Baubeginn verschiebt sich um eine Woche

Fahrzeugführer müssen sich auf eine Vollsperrung einstellen. Bis Ende April soll alles erledigt sein.

Die Koschener Straße in Tätzschwitz wird bis zum Ortsausgang ausgebaut. Sie bekommt auf einer Straßenseite einen zwei Meter breiten Gehweg. Und bei dieser Gelegenheit wird auch gleich die Straßenbeleuchtung erneuert.
Die Koschener Straße in Tätzschwitz wird bis zum Ortsausgang ausgebaut. Sie bekommt auf einer Straßenseite einen zwei Meter breiten Gehweg. Und bei dieser Gelegenheit wird auch gleich die Straßenbeleuchtung erneuert. © Foto: Ralf Grunert

Tätzschwitz. Ursprünglich war der kommende Montag als Starttermin für den grundhaften Ausbau eines Teilstücks der Ortsdurchfahrt von Tätzschwitz avisiert worden. Wie das Landratsamt Bautzen als Bauherr gestern mitteilte, soll es nunmehr am 7. September losgehen. Es handelt sich um den Abschnitt vom Ortseingang aus Richtung Großkoschen bis einschließlich Kreuzung Koschener Straße/ Elsterstraße.

Gebaut wird unter Vollsperrung. Die Zu- und Ausfahrt aus bzw. in Richtung Großkoschen ist dann nicht mehr möglich. Eine Umleitung über Laubusch und Lauta wird eingerichtet. „Der Anliegerverkehr in Tätzschwitz wird über Geierswalde ermöglicht, mit Behinderungen muss aber gerechnet werden“, so der Hinweis aus dem Landratsamt. Die Buslinien verkehren vorerst weiter wie bisher. Der Schülerverkehr erfolgt über die bestehende innerörtliche Haltestelle. Erst während der Bauarbeiten im unmittelbaren Kreuzungsbereich wird an der Wendeschleife vor der Elsterbrücke eine Ersatzhaltestelle eingerichtet. Die Anwohner werden rechtzeitig informiert.

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Die Entsorgungsfahrzeuge bedienen weiterhin die bekannten Routen. Die Entsorgungsbehälter der Anwohner der Koschener Straße werden an den Entsorgungsterminen durch die Baufirma zu einem zentralen Sammelplatz im Kreuzungsbereich transportiert.

Bestandteil der gesamten Baumaßnahme sind der Straßenausbau, die Herstellung eines Regenwasserkanals für die Straßenentwässerung und der Bau eines einseitigen Gehweges. Im Auftrag der Gemeinde Elsterheide wird zudem die Straßenbeleuchtung entlang der Koschener Straße erneuert. Den entsprechenden Auftrag hat der Elsterheider Gemeinderat in seiner jüngsten Sitzung für eine Brutto-Summe von rund 16.500 Euro an die in Tätzschwitz beheimatete Elektrofirma Klaus Nowack vergeben. Im Auftrag der Ewag Kamenz, so die Ergänzung aus dem Landratsamt, erfolgt darüber hinaus die Erneuerung der Trinkwasserleitung im Bauabschnitt.

Die Ausbaulänge beträgt ca. 330 Meter, die Breite der Fahrbahn 6,50 Meter und die Breite des Gehweges 2,0 Meter. Für die Gesamtmaßnahme sind ohne den Trinkwasserleitungsbau rund 815.000 Euro veranschlagt. Bis Ende April soll alles fertig sein.

Es wird nicht die letzte Baumaßnahme im Bereich von Tätzschwitz sein. Wie es in einem Schreiben des Landratsamtes an die Gemeindeverwaltung heißt, läuft seit Ende 2019 die Planung für den Straßenbau auf rund 1,6 Kilometer Länge zwischen Tätzschwitz und der Landesgrenze zu Brandenburg, was auch das Brückenbauwerk einschließt. Bis 2022 soll das erledigt sein.

Die Umverlegung der Kreisstraße zwischen Tätzschwitz und Geierswalde, so die Auskunft aus dem Landratsamt, soll im Anschluss an den bevorstehenden grundhaften Ausbau der Tätzschwitzer Ortsdurchfahrt in Angriff genommen werden.

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