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Bauernhof für wilde Katzen gesucht

Das Tierheim Winkwitz steht vor neuen Herausforderungen. Es muss sich zunehmend um Katzen kümmern, die gerade keine Stubentiger sind.

Meißen. Das Tierheim im Meißner Ortsteil Winkwitz hat sich gestern mit einem besonderen Hilferuf an die Öffentlichkeit gewandt. Demnach lebten auf dem Gelände derzeit bis zu 30 Katzen, die nicht an Menschen gewöhnt sind. Die Tier kämen aus ganz unterschiedlichen Verhältnissen. Oft handele es sich um wilde Katzen, die kastriert werden mussten und nicht wieder an ihren Herkunftsort zurückgebracht werden durften. Sie stammten von verlassenen Bauernhöfen, von Industriebrachen oder es handele sich um Streuner. Manche dieser wilden Katzen wurden nach Angaben des Tierheims in Winkwitz ausgesetzt, andere mussten ihren Besitzern entzogen werden. Gemeinsam sei allen diesen Katzen, dass sie gern in Freiheit leben und sich ihr Futter dort selbst besorgen würden.

Um diese Ansprüche zu erfüllen, fehlt bislang in Winkwitz allerdings die Nachfrage. „Wer in ein Tierheim kommt und sich für eine Katze interessiert, will in der Regel einen Stubentiger, mit dem er abends auf der Couch kuscheln kann“, heißt es aus dem Tierheim. Niemand erkundige sich nach einer Katze, die sich nicht oder ungern anfassen und selten blicken lasse. Geeignet als neue Heimat wären Bauernhöfe mit Land. Das Tierheim bietet auch an, Streuner als Gruppe abzugeben und sich anschließend um das Futter der Tiere zu kümmern. Zudem würden die Katzen kastriert, gechipt und geimpft. (SZ/pa)

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