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Baugenehmigung für Pappritzer Übergangsheim ist da

Demnächst werden weitere Häuser für Flüchtlinge eröffnet. Noch reichen die Plätze nicht.

Der gestrige Tag der offenen Tür im Löbtauer Übergangsheim soll nur der Auftakt sein. In den nächsten Monaten werden weitere Veranstaltungen folgen, verspricht Sozialbürgermeister Martin Seidel (parteilos). Damit will das Rathaus seine kritisierte Informationspolitik zum Thema „Asyl“ verbessern. Als Nächstes soll eigentlich das Heim in Pappritz eröffnen, möglichst noch in diesem Quartal. Die Baugenehmigung ist da. Allerdings haben Anwohner dagegen Klagen angekündigt. Bisher sind aber keine bei der Stadt eingereicht worden.

Noch unklar ist, wann das geplante Asylheim in der Podemusstraße in Stetzsch in Betrieb genommen wird. Im ehemaligen Hotel Lindenhof sollten eigentlich schon Flüchtlinge wohnen. Aber die Stadt verhandle derzeit immer noch mit den Eigentümern, sagt Seidel.

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In Klotzsche demonstrieren Bürger seit Wochen gegen die Pläne für ein Heim in der Karl-Marx-Straße. Daran hält die Stadt aber fest. Bis der Umbau abgeschlossen ist, will die Stadt Flüchtlinge im nahen Airport-hotel unterbringen. Dafür sollen einige Zimmer zur Verfügung gestellt werden. Die Gespräche dazu laufen, erklärt Seidel.

Überhaupt ist der Bürgermeister auf der Suche nach zusätzlichen Kapazitäten. Vor allem, nachdem das Hotel „Prinz Eugen“ in Laubegast nicht mehr zur Verfügung steht, weil der Eigentümer sein Angebot zurückgezogen hatte. Die Klotzscher Herberge wäre eine Möglichkeit, vielleicht auch Zimmer in anderen Hotels. Auf den angebotenen Platz im Festspielhaus Hellerau will das Rathaus auf jeden Fall zurückgreifen. Am liebsten auch auf das zuletzt vorgeschlagene Objekt in der Albertstadt. Das werde derzeit geprüft, sagt Seidel. (lk)