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Bauplan für Spielplatz ist fertig

Relativ schnell soll der Spielplatzbau im Wohngebiet Sachsenplatz/Meline starten. Die Eile begründet Bürgermeister Tobias Goth (CDU) mit der zu Ende gehenden Pflanzsaison. Bis dahin sollen anstelle des abgerissenen Wohnblocks an der Meline noch eine Reihe von Bäumen und Büschen in die Erde kommen.

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Von Heike Stumpf

Relativ schnell soll der Spielplatzbau im Wohngebiet Sachsenplatz/Meline starten. Die Eile begründet Bürgermeister Tobias Goth (CDU) mit der zu Ende gehenden Pflanzsaison. Bis dahin sollen anstelle des abgerissenen Wohnblocks an der Meline noch eine Reihe von Bäumen und Büschen in die Erde kommen. Das „Pflanzgut“ erhofft sich die Kommune zum Teil vom Dienstleister Oewa. Dessen Lehrlinge pflanzen in einem Projekt mehr als 6000 Bäume (wir berichteten).

Bei der Begrünung der bisher eher wiesenähnlichen Fläche soll es nicht bleiben. Nach einer Einwohnerversammlung hat Planer Dieter Arnold die Vorstellung von Eltern und Verwaltungsmitarbeitern zu Papier gebracht. Der Rathauschef geht davon aus, dass es in diesem Sommer gelingt, den Platz zumindest mit einer Grundausstattung an Spielgeräten zu versehen.

Spielplatz soll wachsen

„Allein das Mobiliar kostet mehr als 20000 Euro. So viel Geld können wir nur an dieser Stelle nicht ausgeben, da wir als Kommune in diesem Jahr helfen wollen, weitere Spielplatzwünsche zu erfüllen“, sagt der Bürgermeister. Als Beispiel führt er Gorschmitz an, wo am Bolzplatz künftig auch jüngere Kinder auf ihre Kosten kommen sollen.

„In dieser Woche wollen wir eine Art Bau- und Finanzplan erstellen“, so Tobias Goth. Damit sei abzusehen, wie weit das Geld reicht. Vorgesehen ist eine Ausstattung mit Federwippen, Sandkasten, Tischtennisplatte, Karussell und einer Kletterkombination. Diese kann womöglich erst nächstes Jahr aufgestellt werden – wenn ausreichend Geld zusammengekommen ist. Noch später kommen vielleicht die schon skizzierte Seilbahn und anderes hinzu. „Wir haben schon im Vorfeld die fünf Großvermieter in der Umgebung angeschrieben und erst von einem eine verbindliche Unterstützungszusage bekommen“, sagt der Bürgermeister. Er will seine Bitte wiederholen. Seiner Meinung nach könne ein kleiner Beitrag von jedem erwartet werden.

Der Spielplatz soll für bis zu 14-Jährige sein. Ältere, so auch der Wunsch von Anwohnern, könnten sich auf dem nahen Sportplatz an der Linde treffen. Um Lärmbelästigungen für die Anwohner gering zu halten, will die Kommune auf dem neuen Platz Spielzeiten ausweisen. Bewohner umliegender Häuser und Vermieter wünschen sich gleichermaßen einen Verantwortlichen für den Spielplatz. Den hat die Kommune bislang noch nicht benannt.