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Baustart für das Freibad in einer Woche

Die Betonarbeiten beginnen am 20. Juni, Mitte August wird das Becken montiert. Es können noch Kosten gespart werden.

Von Tina Soltysiak

Die Mildensteiner Baugilde wird am kommenden Freitag mit den Betonarbeiten am Leisniger Freibad beginnen. Das teilte gestern Bürgermeister Tobias Goth (CDU) beim Technischen Ausschuss mit. Es müssen Höhenniveaus ausgeglichen und ein Rohbau für den Schwallwasserbehälter errichtet werden. Sieben Wochen Bauzeit sind eingeplant. „Am 11. August werden die ersten Wände des Edelstahlbeckens gestellt“, ergänzte Goth. Das Becken konzipiert die Edelstahl-Schwimmbad-Metallbau GmbH aus Pirna. Dort werden ebenso der Sprungturm und die Rutsche hergestellt. Während der Stadtratssitzung am 26. Juni soll der Auftrag für die Wassertechnik vergeben werden. Die Firma nannte Bauamtsleiter Thomas Schröder gestern Abend nicht. Er verriet jedoch: „Preislich liegen wir 7 000 Euro unterhalb der Kostenberechnung. Zudem sei nicht nur der Finanz-, sondern auch der Bauzeitplan im Soll. „Für uns als Stadt steht der Wiedereröffnungstermin 2. Mai 2015 nach wie vor“, sagte Bürgermeister Goth.

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Insgesamt kostet die Instandsetzung des Freibades 1,5 Millionen Euro. Der Freistaat Sachsen steuert eine Million Euro aus dem Programm „Stadtumbau Ost“ bei. Der Eigenanteil der Stadt Leisnig zur Sanierung der Badeanstalt beträgt 500 000 Euro. Mit Spenden in Höhe von 50 000 Euro soll der Betrag geschmälert werden.

Zahlreiche Unternehmen, Privatpersonen und Parteien haben bereits finanzielle Unterstützung geleistet. Auch den Mitgliedern der CDU liegt die Zukunft der Stadt im ländlichen Raum am Herzen. Ein Stück Lebensqualität soll das Stadtbad bieten. Hierfür übergaben Mathias Voigtländer, Vorsitzender des CDU-Ortsverbandes Leisniger Land, sowie Mario Richter, Vorsitzender der CDU-Fraktion im Stadtrat, den Initiatoren der Bürgerinitiative (BI) René Quandt und Gunnar Jäger zur Erhaltung des Stadtbades eine Spende von der CDU-Fraktion und den künftigen CDU-Stadträten in Höhe von 2 820 Euro. „Klar ist uns allen auch, dass die Lebensqualität mit Blick auf die Zukunft der Stadt in den Bereichen Familie, Bildung und ganz speziell für das Alter eine große Herausforderung für künftige Entscheidungen des Stadtrates gemeinsam mit den Bürgern sein wird“, so Mathias Voigtländer.

Das Spendenbarometer liegt derzeit bei 32 452 Euro. Damit sind bereits 65 Prozent der erforderlichen 50 000 Euro zusammengekommen, die die BI sammeln möchte. Bürgermeister Tobias Goth wird nicht müde zu betonen, wie froh er über die Spendenbereitschaft des Volkes ist. Zudem dankte er der Bürgerinitiative für ihr Engagement. Sie überlegt sich immer neue Aktionen, um die 100-Prozent-Marke des Spendenbarometers zu knacken.

www.fv-freibad-leisnig.de