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Baustart mit Anlaufschwierigkeiten

Auf der Baustelle vor der Motorenhalle geht es nur langsam voran.

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Von Maria Funke

Im Moment ist vom zukünftigen soziokulturellen Zentrum des Riesa efau noch nicht viel zu sehen. Denn die Baustelle auf der Wachsbleichstraße 4 ist wegen des Wintereinbruchs größtenteils verlassen. Trotzdem ist Vereinschef Frank Eckhardt optimistisch, den Neubau bis Oktober 2013 eröffnen zu können. Lange hat er für das Vorhaben gekämpft, bis im Oktober der Spatenstich erfolgte. Im Neubau sollen unter anderem die Werkstätten des Riesa efau untergebracht werden. Aber auch die Galerie des Vereins, die ihren Sitz bisher auf der gegenüberliegenden Straßenseite hatte, wird vorübergehend im Haus unterkommen. Aufgrund baulicher Mängel dürfen deren Räume zurzeit nicht in vollem Umfang genutzt werden. „Natürlich soll die bestehende Galerie auch saniert werden. Wenn es die Finanzierung später erlaubt“, so Geschäftsführer Eckhardt.

Derzeit reicht das Geld aber nur für das soziokulturelle Zentrum. Das hat Frank Eckhardt trotzdem schon fest vor Augen. „Wir wollten vor allem, dass das Haus in die Umgebung passt“, sagt er. „Es sollte dabei kein anderes Gebäude überragen.“

Regine Hempel vom Vorstand des Riesa efau hat erst einmal die nächsten Monate im Blick. Sie sorgt sich vor allem, ob kunstinteressierte Besucher trotz der Baustelle den Weg in die Motorenhalle finden, die weiter geöffnet ist. Denn diese kann zurzeit nur über einen schmalen, etwas unscheinbaren Pfad erreicht werden. „Ich hoffe, der wird nicht übersehen“, sagt sie. „Gerade zur Jahreswende lohnt sich ein Abstecher.“ Denn nicht nur die 14. Dresdner Schmalfilmtage finden im Januar hier statt. Am 19. Januar wird die Motorenhalle außerdem eine von 16 Galerien aus der ganzen Stadt sein, die sich zum Galerierundgang präsentieren.