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Baustart für neues Ärztehaus

Dr. Katarina Varga nutzt eine neue Bauweise für das künftige Medizinische Versorgungszentrum (MVZ) in Seifhennersdorf.

Dr. Katarina Varga auf ihrer Baustelle für das neue Medizinische Versorgungszentrums (MVZ) in der Nordstraße 4 in Seifhennersdorf. Dutzende Erdschrauben, auf denen die Bodenplatte montiert wird, sind schon tief ins Erdreich gedreht worden.
Dr. Katarina Varga auf ihrer Baustelle für das neue Medizinische Versorgungszentrums (MVZ) in der Nordstraße 4 in Seifhennersdorf. Dutzende Erdschrauben, auf denen die Bodenplatte montiert wird, sind schon tief ins Erdreich gedreht worden. © Rafael Sampedro/foto-sampedro.de

Der Baustart für das neue Medizinische Versorgungszentrums (MVZ) von Dr. Katarina Varga in der Nordstraße 4 in Seifhennersdorf ist vollzogen. Die Fachärztin für Innere Medizin ist froh, dass es nun endlich losgeht. Nachdem wegen der Corona-Pandemie Ende März schon der feierliche erste Spatenstich für den Neubau nur virtuell stattfinden konnte, hofft sie, dass es jetzt keine Verzögerungen mehr gibt.

Dutzende solcher Erdbohrer sind jetzt reichlich zwei Meter tief für das neue Medizinische Versorgungszentrum in Seifhennersdorf in den Boden gedreht worden. Auf ihnen wird dann die Bodenplatte montiert.
Dutzende solcher Erdbohrer sind jetzt reichlich zwei Meter tief für das neue Medizinische Versorgungszentrum in Seifhennersdorf in den Boden gedreht worden. Auf ihnen wird dann die Bodenplatte montiert. © Rafael Sampedro/foto-sampedro.de

Mit dem Projekt wird in Deutschland eine völlig neue Bauweise angewandt. Und die fängt schon bei der Bodenplatte für das Gebäude an. Diese wird nämlich nicht aus Beton gegossen, sondern auf Dutzenden großen stählernen Erdschrauben montiert. Heute werden die letzten reichlich zwei Meter langen und etwa zehn Zentimeter dicken Erdschrauben mit einer Spezialmaschine in den Boden gedreht.

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Danach werden dann gleich die Medien, wie Wasser, Abwasser und dergleichen zum künftigen Medizinischen Versorgungszentrum verlegt. Schon am 14. September sollen die Arbeiten für den Rohbau beginnen. "Der ist dann in etwa sechs Wochen zu schaffen", berichtet Dr. Katarina Varga. Erst kürzlich wurde mit der gleichen Modulbauweise eine Kindertagesstätte in Tschechien errichtet. Für das MVZ wird ein tschechisches Bausystem einer Liberecer Firma verwendet.

"Das Bausystem besitzt mit seinen vorgefertigten Elementen perfekte bauphysikalische, mechanische und dämmende Eigenschaften", schilderte der Firmenvertreter der Modulhausfirma "Europanel" bei der Grundsteinlegung. Seit 2004 ist das System auf dem europäischen Markt und für alle Formen baulicher Gestaltung vom Einfamilienhaus bis hin zu Kindergärten oder gewerblichen Bauten geeignet. Bei dem Energiesparhaus müssen aufgrund der Holzkonstruktion besondere brandschutztechnische Vorgaben erfüllt werden. Und weil es ein Öko-Haus ist, wird das Flachdach auch begrünt.

Im nächsten Jahr im Januar ist die Eröffnung für das neue Medizinische Versorgungszentrums Varga in der Nordstraße in Seifhennersdorf geplant. Es entsteht nur eine Querstraße weiter neben dem bisherigen und kleineren MVZ. "Es wird ein fließender Übergang", sagt Katarina Varga.

Der dermatologische Bereich wird ausgebaut

Der Neubau bietet für die mittlerweile insgesamt 21 Beschäftigten des MVZ und ihren Patienten mehr Platz. Hier gibt es dann unter anderem zwei Anmeldungen und zwei Wartezimmer für die Patienten. Vier Ärzte und acht Krankenschwestern gehören zum Medizinischen Versorgungszentrum. Mit der Eröffnung des Neubaus wird die Außenstelle in Leutersdorf aufgegeben. Für die Patienten von dort ist ein Shuttle-Verkehr zum MVZ nach Seifhennersdorf vorgesehen. Und für die ebenso zum MVZ gehörende Praxis in Großschönau ist dagegen ein Ausbau geplant.

Dr. Katarina Varga will im neuen Medizinischen Versorgungszentrum den dermatologischen Bereich ausbauen. Hierfür arbeitet sie bereits mit einer Leipziger Hautklinik eng zusammen. Auch an Studien über den Heilungsverlauf von Patienten nach Herzinfarkten möchte sie mitwirken. Und noch mehr als bisher will sie im neuen MVZ eine Ausbildungspraxis für Ärzte in Weiterbildung sein.

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Die Fachärztin hat auch schon konkrete Vorstellungen, was aus den Räumen des  bisherigen MVZ in der Otto-Simm-Straße in Seifhennersdorf werden soll. Die möchte sie als Wohnung für ihre Eltern ausbauen. "Ich will in Seifhennersdorf bleiben und meine Eltern herholen", sagt sie. Vor nun schon reichlich acht Jahren hatte sie ihre Praxis in Seifhennersdorf eröffnet.

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