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Bautzen

Bautzener Gericht zweifelt an Blitzer-Fotos

Die Richter halten die Daten von einigen Radarfallen für nicht verwertbar. Das hat Folgen für Tausende Autofahrer.

Der Blitzer in Göda verwendet eine Technik, die juristisch umstritten ist. Weil das Gerät bestimmte Rohdaten nicht speichert, halten einige Richter es nicht für geeignet.
Der Blitzer in Göda verwendet eine Technik, die juristisch umstritten ist. Weil das Gerät bestimmte Rohdaten nicht speichert, halten einige Richter es nicht für geeignet. © Steffen Unger

Bautzen.Die moderne Säule in Göda ist eine kleine Goldgrube. Pro Jahr schießt das Gerät etwa 3.500 Fotos. Bilder von Rasern, die spätestens dann erschrecken, wenn das Schreiben mit der Bußgeldforderung im Briefkasten landet. Fast 60.000 Euro nimmt der Landkreis Bautzen jährlich allein mit diesem Gerät ein. Auch die Säulen in Putzkau, Maukendorf, Ottendorf-Okrilla und Radeberg sind darauf spezialisiert, teure Fotos anzufertigen. Doch eine Gerichtsentscheidung sorgt jetzt dafür, dass jene Autofahrer, die von einer dieser Säulen geblitzt wurden, straffrei davonkommen können.

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