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Corona: Bautzener Tafel sucht Hilfe

Wegen der Pandemie musste der Verein umziehen. Doch an der neuen Adresse mangelt es noch an Vielem.

Von Theresa Hellwig
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Matthias Engelmann arbeitet bei der Tafel in Bautzen. Wegen Corona musste diese schneller als geplant umziehen - und lebt jetzt mit Provisorien. Derzeit werden die Lebensmittel aus einem Auto heraus verteilt.
Matthias Engelmann arbeitet bei der Tafel in Bautzen. Wegen Corona musste diese schneller als geplant umziehen - und lebt jetzt mit Provisorien. Derzeit werden die Lebensmittel aus einem Auto heraus verteilt. © SZ/Uwe Soeder

Bautzen. Ihr Blick scheint überall. „Bleiben Sie zurück!“ „Halten Sie Abstand!“ „Die blaue Box nicht dort hin!“ – Elke Krause steht auf dem Hof des Grundstücks an der  Czornebohstraße 4 und weist die Leute an; Mitarbeiter und Besucher gleichermaßen. Etwa 15 Menschen mit Mundschutz im Gesicht haben sich in einer Schlange angestellt. Darunter überwiegend ältere Leute, aber auch eine Mutter mit Kind. Sie alle kommen wegen der Tüten und Kisten, die vor ihnen aus einem Auto gereicht werden: gefüllt mit Lebensmitteln. Fünf Euro geben die Bedürftigen – und bekommen günstig Obst und Gemüse, Konserven, Nudeln oder Fertiggerichte, die die Supermärkte nicht losgeworden sind.

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