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Beamter springt in flüchtendes Auto

Ein betrunkener Autofahrer dreht nach einer Polizeikontrolle durch. Doch auf seiner Flucht kommt er nicht weit.

Ein betrunkener Autofahrer dreht nach einer Polizeikontrolle durch. Doch auf seiner Flucht kommt er nicht weit.
Ein betrunkener Autofahrer dreht nach einer Polizeikontrolle durch. Doch auf seiner Flucht kommt er nicht weit. © Karl-Josef Hildenbrand /dpa

Ralbitz-Rosenthal.  Mit einer wilden Flucht hat in der Nacht zu Sonnabend ein 18-Jähriger versucht, den Konsequenzen aus einer Polizeikontrolle zu entziehen. Das ist ihm nicht gelungen. Stattdessen wird gegen ihn nun wegen weiterer Straftaten ermittelt. 

Eine Kamenzer Streifenwagenbesatzung hatte gegen 2 Uhr den  von dem jungen Mann gesteuerten Renault auf der Kreisstraße zwischen Naußlitz und Ralbitz gestoppt. Dabei fiel auf, dass der Fahrer nach Alkohol roch. Die Beamten ließen den Deutschen pusten. Das Gerät zeigte einen Wert von umgerechnet 1,18 Promille an. Als die Ordnungshüter dem Mann dies mitteilten, verschloss er die Fahrertür und startete den Motor des Megane. Um den Angetrunkenen an seiner Flucht zu hindern, sprang einer der Polizisten kurzentschlossen auf den Rücksitz des Cabriolets. Der Fahrer gab davon offenbar unbeeindruckt Gas und brauste Richtung Ralbitz davon.  

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Die zweite Beamtin nahm mit Blaulicht die Verfolgung des Renaults auf. Unterdessen forderte der Polizist im Auto den 18-Jährigen immer wieder dazu auf anzuhalten. Zunächst ignorierte der Tatverdächtige ihn und setzte seine riskante Fahrt fort. Teilweise bis zu 120 km/h standen auf dem Tacho. Zudem ignorierte er das Rechtsfahrgebot. Schließlich stoppte er jedoch auf der Wittichenauer Straße in Schönau.

Die Uniformierten fixierten den Fahrer. Anschließend veranlassten sie eine Blutentnahme und stellten den Fahrzeugschlüssel sicher. Es folgten Anzeigen. Dem 18-Jährigen werden nun auch Gefährdung des Straßenverkehrs und ein verbotenes Kraftfahrzeugrennen vorgeworfen. Es stellte sich zudem heraus, dass der junge Mann nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis war. Auch hierzu erstatteten die Polizisten eine entsprechende Anzeige. Alle Beteiligten blieben unverletzt. (SZ)

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