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So soll das Neubaugebiet aussehen

An der Kreuzung West- und Pescheckstraße ist eine kleine Eigenheimsiedlung geplant. Jetzt liegt der Bebauungsplan vor und nun können die Zittauer mitreden.

Auf dieser Fläche an der Zittauer Kreuzung West-/Pescheckstraße sollen Einfamilienhäuser entstehen.
Auf dieser Fläche an der Zittauer Kreuzung West-/Pescheckstraße sollen Einfamilienhäuser entstehen. © Archivfoto: www.zittauer-blickwinkel.de

Nun ist klar, wie die künftige Eigenheimsiedlung auf der Brache der ehemaligen Papierfabrik an der Ecke West-/Pescheckstraße in Zittau aussehen soll: Der Stadtrat hat während seiner jüngsten Sitzung die Aufstellung des Bebauungsplanes beschlossen. Nach Angaben von Planerin Katrin Müldener ist der Entwurf ein Kompromiss zwischen den Vorstellungen der Stadt, wie sich die Häuser am besten in die gewachsenen Strukturen des Viertels einpassen sollen, und den Wünschen der Bauherren beziehungsweise der Firma, die den Standort entwickelt. Der Plan schränke also die privaten Bauherren ein, machte sie klar. 

Der Entwurf wird demnächst öffentlich ausgelegt, sodass ihn alle Interessierten einsehen und gegebenenfalls Kritik äußern können. Danach befasst sich der Stadtrat mit den Einwänden, wägt sie ab und beschließt den Plan mit oder ohne Änderungen. Dann kann gebaut werden.

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Laut des Entwurfs dürfen auf der Fläche nur Wohnhäuser gebaut werden. An der Weststraße sollen zwei Doppelhäuser entstehen. Sie müssen zwei oder drei Geschosse haben und mindestens 8,50 Meter hoch sein, damit der Unterschied zu den umstehenden Gebäuden nicht zu groß ausfällt. Entlang der Pescheckstraße sind sechs Einfamilienhäuser mit jeweils zwei Geschossen erlaubt.  

So sollen die Häuser angeordnet werden.
So sollen die Häuser angeordnet werden. © Stadtverwaltung Zittau

Geregelt ist auch der Abstand von der Grundstücksgrenze zu den Häusern sowie deren Länge und Breite. Laut der Planerin dürfen sie an der Weststraße samt Garagen und Nebenanlagen maximal 30 Prozent der Grundstücksfläche einnehmen, an der Pescheckstraße 20 Prozent. Signalfarbene Fassaden sind generell verboten, Holzfassaden zusätzlich an der Weststraße. Die Doppelhäuser müssen in gleichen Farben gestrichen werden. Auf jeder Hausseite und in jedem Vollgeschoss ist der Einbau von Fenstern vorgeschrieben. Auch die Form und Neigung der Dächer ist festgelegt.

Die künftigen Hausbesitzer sollen verpflichtet werden, Vorgärten anzulegen. "Die Anpflanzung hat spätestens zwei Vegetationsperioden nach Beginn der Baumaßnahmen zu erfolgen", heißt es in dem Entwurf. Die vorhandenen Bäume müssen erhalten bleiben. Welche Bäume auf den Grundstücken gepflanzt werden dürfen, ist auf einer langen Liste vermerkt.

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