merken
PLUS

Begleiter helfen beim Berufseinstieg

Etwa eine Milliarde Euro fließen in das neue Programm. Es soll die Abbruchquote bei Ausbildungen senken.

Von Maria Lotze

Die Entscheidung prägt das Leben – die Berufswahl. Was sie einmal werden sollen, ist aber nicht immer allen Schülern klar. Hilfe gerade in diesem wichtigen Lebensabschnitt verspricht das Programm Berufseinstiegsbegleiter des Europäischen Sozialfonds (ESF) sowie der Bundesagentur für Arbeit. Ziel ist es, mit den Berufseinstiegsbegleitern Ober- und Förderschülern eine bessere Berufsorientierung zu geben und dadurch die Abbruchquote bei den Ausbildungen zu senken.

Eines der besten Autohäuser in Deutschland

Dresden braucht starke und innovative Unternehmen, wie das Autohaus Dresden. Der Opelhändler ist seit über 25 Jahren tief mit der Region verwurzelt.

„Viele junge Menschen haben Schwierigkeiten bei der Berufswahl, da ihnen die Vorstellungen fehlen, welche Voraussetzungen dafür notwendig sind. Mit der Berufseinstiegsbegleitung gibt es dafür Unterstützung mit deren Hilfe der erfolgreiche Einstieg ins Berufsleben auch für leistungsschwächere Schülerinnen und Schüler einfacher wird“, so die mittelsächsische SPD-Bundestagsabgeordnete Dr. Simone Raatz. Voraussichtlich Mitte März werden die ersten Begleiter ihre Arbeit aufnehmen.

Etwa 1,06 Milliarde Euro fließen in das laut Dr. Simone Raatz (SPD) finanzstärkste ESF-Programm in der Förderperiode 2014 bis 2020. Davon profitieren werden auch acht Schulen aus der Region Döbeln (siehe Kasten). Seit November 2010 sind nach Angaben der Bundesagentur für Arbeit deutschlandweit Berufseinstiegsbegleiter unterwegs. In der Region Döbeln begann an der Oberschule in Hartha bereits im März 2011 ein solches Projekt. Ein Sozialpädagoge hat die Schüler dabei von der achten Klasse bis ins erste Halbjahr der Lehre hinein begleitet.