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Behindertenfreundlich ist für alle wichtig

Bettina Klemm kommentiert die Dresdner Bemühungen zur Barrierefreiheit.

Eine Krankheit, ein Unfall – es kann jedem passieren, dass er im Rollstuhl landet, nichts mehr sieht oder hört. Auch mit zunehmendem Alter wird es immer beschwerlicher, Stufen und Hindernisse zu überwinden. Wir kennen alle in unserem Umfeld Menschen mit einem Handicap. Das Thema geht früher oder später alle an. Deshalb ist es ein gutes Gefühl, wenn die Oma mit dem Rollator leicht in die Straßenbahn gelangen kann, wenn Behinderte im Rollstuhl den Striezelmarkt besuchen können und Hörgeschädigte über Induktionsschleifen am Kulturgenuss teilhaben können.

Das Thema hat viele Facetten. Dresdens Behindertenbeauftragte blickt auf jedes neue Bauprojekt und wirbt für Barrierefreiheit. Wohnungsgenossenschaften helfen beim Umbau von Bädern, damit die Bewohner möglichst lange in ihren Wohnungen leben können. Die Dresdner Verkehrsbetriebe bieten einen Begleitservice an, um Menschen mit Einschränkungen zu helfen.

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