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Bei der Koordination hapert es mächtig

„Wir haben im Unterricht schon das Verhältnis von Masse und Bewegung behandelt“, sagt Schülerin Nicole Majewski. Sie findet es gut, dass die Schule solche Veranstaltungen organisiert, bei denen die jungen Leute die Theorie auch mal praktisch ausprobieren können.

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Von Cathrin Reichelt

„Wir haben im Unterricht schon das Verhältnis von Masse und Bewegung behandelt“, sagt Schülerin Nicole Majewski. Sie findet es gut, dass die Schule solche Veranstaltungen organisiert, bei denen die jungen Leute die Theorie auch mal praktisch ausprobieren können.

Johannes Hoppe von der VP Service GmbH Pulsnitz führt die Verkehrserziehung für den ADAC durch. Der Vormittag ist zweigeteilt. Zuerst testen die Zwölfjährigen bei der Aktion „Achtung Auto!“ normale Verkehrssituationen an sich selbst. Bei einem Wettlauf, der abrupt gestoppt wird, sollen sie zum Beispiel den Zusammenhang von Geschwindigkeit, Reaktionszeit und Bremsweg erkennen. Als Höhepunkt nehmen die Sechstklässler, gut gesichert, in einem Opel Platz und erleben plötzliche Bremsmanöver bei verschiedenen Geschwindigkeiten. Einige Mädchen sind davon nicht sehr begeistert. Die Jungs finden‘s einfach nur cool.

Anschließend schwingen sich alle aufs Rad und absolvierten einen Fahrradparcours. „Hier sieht man, dass viele große Koordinationsprobleme haben“, sagt Lehrerin Sabine Lewandowski. Johannes Hoppe bestätigt die Einschätzung.

Auch wenn die Jugendlichen die eine oder andere Übung recht lustig finden, müssen sie sich deren Bedeutung doch einprägen. In der nächsten Woche gibt‘s einen kurzen Test dazu.