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Beim Neujahrempfang mahnen Redner mehr Geschlossenheit an

Über 100 Vertreter aus Politik, Gesellschaft und Wirtschaft feierten gestern im Rathaus.

Von Marcus Herrmann

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Mit Oppacher gelassen losradeln

Eine ausgedehnte Fahrradtour ist fabelhaft – wenn sie gut vorbereitet ist.

Das Motto des Neujahrsempfang gestern hätte gut „Gemeinsam, nicht gegeneinander lauten können“. So sprach der Bürgermeister Steffen Blech (CDU) nach einem Rückblick auf das letzte Jahr von den Herausforderungen für das Kommende, die nur im Schulterschluss von Verwaltung, Wirtschaft und Bürgern zu erreichen sind. Besonders die Erneuerung der Lessinginsel nach dem Stadtfest 2014 sowie Verbesserungen im Bildungsbereich lägen ihm am Herzen. Dafür bat er auch die anwesenden Vertreter des Landtags um zügige Bereitstellung von Fördermitteln, die für die Planungssicherheit der städtischen Projekte von großer Wichtigkeit seien.

Offenheit in Zukunft gefragt

Mit Redner André Wagner von der Polizeidienststelle in Döbeln war sich Blech auch einig, dass das Thema Asylpolitik auf die Stadt zukommen wird. „Hier sind wiederum alle Waldheimer gefragt, im Fall der Fälle Offenheit zu zeigen und dem in einigen Teilen Sachsens kursierenden Gedankengut Zuneigung und Einfühlungsvermögen entgegenzusetzen“. so Wagner.

Dies sei auf der anderen Seite nur durch eine transparente Politik möglich, die mit seinen Bürgern offen kommunizieren müsse und keine Informationen zurückhalten dürfe, so der Polizist. Auch der Schulleiter der Oberschule Jürgen Köber richtete das Wort an die Gäste. Diese sollten die Potenziale der Jugendlichen fördern und versuchen jene in der Region zu behalten. Wichtige Schritte dafür habe man an der Schule eingeleitet. „Wir sind auf einem technisch guten Stand, besitzen moderne Computer, Taschenrechner, Kopierer und Beamer sowie schnelles Internet.“ Deshalb sehe er für die Schullandschaft in Waldheim nicht schwarz, gleichwohl noch viele Hürden in Zukunft zu überwinden seien. „Ich denke hier nur an die Altersstruktur der Lehrer und das Nachwuchsproblem die Fachkräfte betreffend“, sagte Köber. Trotzdem blieben die Schulen wichtige Institutionen, die die Zukunftsfähigkeit der Stadt bestimmten. Deswegen dürften im Bereich Schule nicht die wirtschaftlichen Interessen im Vordergrund stehen, so Köber.

Zwischen den Reden gab es gestern Musik auf dem Klavier und Akkordeon von den Schülern der Musik-AG der Oberschule Waldheim. Der Abend endete entspannt bei einem Glas Sekt und reichem Buffet von Mitarbeitern des Ratskellers.

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