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Projekt „Dogwerk Lauta“ geht voran

Ein Teil des Gebäudes ist saniert. Ab Juli hat ein Verein hier sein Domizil. Baumaßnahmen folgen nächstes Jahr.

„Dogwerk“-Investor Martin Geyer (im Hintergrund) arbeitet mit Andrea Sickert zusammen. Die 39-Jährige ist Vorsitzende des Vereins „Verein(t) für Hunde am Dogwerk“, der ab Juli auf dem Gelände in Lauta sein Domizil haben wird.
„Dogwerk“-Investor Martin Geyer (im Hintergrund) arbeitet mit Andrea Sickert zusammen. Die 39-Jährige ist Vorsitzende des Vereins „Verein(t) für Hunde am Dogwerk“, der ab Juli auf dem Gelände in Lauta sein Domizil haben wird. © Foto: Silke Richter

Von Silke Richter

Lauta. Es gehört momentan noch viel Fantasie dazu, sich den Komplex des ehemaligen Kinderwochenheims an der Friedrich-Engels-Straße in Lauta als ein modernes Hundezentrum vorzustellen. Unter dem Namen „Dogwerk Lauta“ sollen hier in absehbarer Zeit private und gewerblich tätige Hundefreunde sowie Interessierte ein in der Region bislang einzigartiges Dienstleistungs- und Informationszentrum mit kompetenten Ansprechpartnern vorfinden.

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Martin Geyer hat das Grundstück nebst Gebäuden im Frühjahr vergangenen Jahres für 35.000 Euro von der Stadt Lauta erworben, um sich einen Lebenstraum zu erfüllen, für den er sehr lange gekämpft hat. Sein Engagement hat sich gelohnt. Seine Vision nimmt auf dem Papier langsam Gestalt an. Die bauliche Umsetzung auf dem 12.000 Quadratmeter großen Areal soll im kommenden Jahr beginnen. 800.000 Euro will Martin Geyer investieren. Auf den 39-Jährigen wartet eine Menge Arbeit. Und schon jetzt sind für den Familienvater und Unternehmer, der hauptberuflich als Polizist, Diensthundeführer und Ausbilder sowie als zertifizierter Hundetrainer arbeitet, 24 Stunden am Tag viel zu wenig.

Neues Zuhause für die Familie

In Zusammenarbeit mit der Stadt, dem Veterinäramt, der beauftragten Bauleitung und Partnern folgt nun die Umsetzung weiterer Pläne. Ein Teil des Gebäudes ist bereits saniert und renoviert. Hier wird Martin Geyer im kommenden Monat mit seiner Familie einziehen. Der 39-Jährige will zukünftig in seiner Firma als direkter Ansprechpartner von „Dogwerk“ vor Ort sein. Geplant sind in den Gebäuden weiterhin die Schaffung von modernen Gewerbeeinheiten mit einer integrierten Tierarztpraxis, Hundefrisör, Physiotherapie- und Osteopathie-Praxis, Pension, Hundeplatz und Ausbildungszentrum. Ab dem 1. Juli wird der im April 2019 gegründete Verein „Verein(t) für Hunde am Dogwerk“ (VfH) unter Leitung von Andrea Sickert seine Arbeit aufnehmen und sein neues Domizil bei „Dogwerk“ in Lauta beziehen.

Ende Juni steigt ein Arbeitseinsatz

Die Vereinsvorsitzende Andrea Sickert freut sich über die Zusammenarbeit mit Martin Geyer. Die 39-jährige Inhaberin der Firma „Lebenswolf“ aus Arnsdorf ist selbst eine ambitionierte Hundefreundin. Ein erster großer Arbeitseinsatz des Vereins auf dem „Dogwerk“-Areal ist am 27. und 28. Juni geplant, war zu erfahren. Die Vereinsräume sollen hergerichtet, Vorbereitungen für den künftigen Hundeplatz getroffen und die Außenanlagen umgestaltet werden, damit bald mit dem regelmäßigen Training begonnen werden kann.

Das große Interesse von außen und die Bereitschaft vieler ehrenamtlicher Helfer, die das Projekt unterstützen wollen, zeigen, dass Martin Geyer mit seiner Idee offene Türen eingerannt hat. „Es berührt und freut mich sehr, dass viele Menschen einfach vorbeikommen, sich für das Konzept interessieren und fragen, ob sie aktiv helfen oder «Dogwerk» in irgendeiner anderen Art und Weise unterstützen können.“

Eine Woche vor dem Arbeitseinsatz ist am 20. und 21. Juni zudem die erste große „Dogwerk“-Veranstaltung geplant. Martin Geyer und Andrea Sickert ist es gelungen, einen Experten aufs Land zu holen. Erwartet wird der deutsche Zoologe, Verhaltensforscher und Privatdozent Udo Gansloßer. Der engagierte Tier- und Naturschützer hat sich die Vermittlung und Verbreitung von Wissen auf die Fahnen geschrieben, um so einen Beitrag für ein besseres Miteinander zwischen Mensch und Natur zu leisten. Die Veranstaltung ist bereits restlos ausverkauft. Im Herbst wird ein zweites Seminar mit Udo Gansloßer stattfinden, das dann allerdings bei Andrea Sickert von „Lebenswolf“ in Arnsdorf.

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