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Bekele gewinnt Marathon-Debüt

Der Äthiopier läuft in Paris gleich mal einen Streckenrekord – sehr zur Freude seiner Fans.

Mit Streckenrekord und einer Weltklassezeit hat Äthiopiens Langstrecken-Wunder Kenenisa Bekele ein erfolgreiches Marathon-Debüt gefeiert. Der 31-Jährige siegte gestern in Paris in 2:05:04 Stunden und wurde von den Besuchern an der Strecke stürmisch bejubelt. Die bisherige, acht Sekunden langsamere Bestmarke hielt der Kenianer Stanley Biwott seit 2012. „Merci Paris“, twitterte der äthiopische Volksheld, der sich künftig der 42,195-Kilometer-Distanz verschreiben will.

„Es war ein hartes Rennen“, betonte der dreifache Olympiasieger Bekele, der noch die Bahn-Weltrekorde über 5 000 und 10 000 Meter hält, nach der sechstschnellsten Premiere aller Zeiten. „Es war meine erste Erfahrung im Marathon und sehr schwer, aber ich habe die Zeit geschafft. Das war das Wichtigste“, erklärte der Sieger, der nach 25 Kilometern alle Gegner abschüttelte. „Das war hart. Ich bekam auch muskuläre Probleme.“ Vom Weltrekord des Kenianers Wilson Kipsang (2:03:23, aufgestellt 2013 in Berlin), hatte Bekele, der angeblich eine Antrittsgage von etwa 400 000 Euro bekam, lediglich geträumt.

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Ein interessierter Zuschauer vor dem Fernseher dürfte Mo Farah gewesen sein. Der britische Olympia-Held läuft am nächsten Sonntag erstmals den London-Marathon. Das ist das interessanteste Duell in diesem Frühling. Wer ist schneller – Bekele oder Farah? „Ich weiß, dass alle darauf schauen, ob Mo und ich ein gutes Marathon-Debüt laufen“, meinte Bekele. Farah erhält für seinen Start in der britischen Metropole 600 000 Euro Antrittsgeld. (dpa/sid)