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Bekommt Großenhainer Multikon am Abend den Oscar?

Wenn alles gutgeht, dann feiert Multikon-Geschäftsführer Mike Freudemann heute nicht nur seinen 40. Geburtstag.

Von Catharina Karlshaus

Aufgeregt sind die beiden Männer nicht. Ganz im Gegenteil. Konrad und Mike Freudemann sind seit ein paar Tagen schon so sehr aufgeregt und hippelig, dass sie es selbst eigentlich gar nicht in Worte fassen können. Kein Wunder auch. Der geistige Vater des Großenhainer Allroundtalents Multikon und sein Schwiegersohn werden schließlich nicht jeden Tag in die Situation gebracht, in Smoking und Krawatte über den roten Teppich zu gehen. Selbstverständlich mit Einladungskarte in der Tasche für jenes Event, was in der Technikbranche als die Veranstaltung des Jahres gehandelt wird. Heute Abend werden im Plenarsaal des alten Bundestagsgebäudes in Bonn die Gewinner des diesjährigen Plus X Award bekannt gegeben. Mit einer internationalen und unabhängigen Fachjury aus 25 Branchen, 23 Partnern und einem investierten Marketingvolumen von über 25 Millionen Euro ist der „Technik-Oscar“ der weltgrößte Innovationspreis für Technologie, Sport und Lifestyle. Und in zwei Kategorien ist jetzt ganz offiziell die Großenhainer Multikon GmbH mit Geschäftsführer Mike Freudemann und Erfinder Konrad Freudemann nominiert.

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Auf einer Fachmesse in Köln im September vergangenen Jahres waren die Röderstädter darum gebeten worden, sich doch um die Auszeichnung zu bewerben. „Nachdem wir das natürlich getan haben, wurden wir zu einer offiziellen Präsentation eingeladen. Diese fand am 10. April statt, und wir hatten tatsächlich Glück“, erinnert sich Mike Freudemann. Nach einer praktischen Vorführung im Innenhof des Deutschen Bundestages war die Jury geradezu begeistert von dem gelben Flitzer aus Großenhain. Ein multifunktionaler Rasenmäher, der durch seine Vielfalt, Wendigkeit und unkomplizierte Handhabung die Fachleute sofort für sich begeisterte. „Als dann ein paar Wochen später tatsächlich die Einladung zur Preisverleihung im Briefkasten lag, waren wir natürlich sehr erleichtert“, erinnert sich Mike Freudemann.

Der Werbefachmann, der heute 40 Jahre alt geworden ist, sieht dem Abend mit einem leichten Bauchgrummeln entgegen. Denn ebenso wie bei der Bambi- oder Fernsehpreisverleihung geht er optimistisch von einem gewissen Grundprinzip aus: Derjenige, der zur mondänen Veranstaltung eingeladen ist, sollte doch auch wirklich mit einer Trophäe nach Hause fahren dürfen. Und nicht nur das. An die Auszeichnung mit dem Plus X Award ist die Verleihung eines Qualitätssiegels geknüpft. Mit diesem ausgestattet, so Mike Freudemann, würden sich natürlich ganz andere Möglichkeiten hinsichtlich des Absatzes von Multikon eröffnen. „Durch die Auszeichnung mit dem Bayrischen Staatspreis im März haben wir schon einen Aufschwung erlebt. Wenn wir jetzt den Award mit nach Großenhain nehmen können, haben wir im Bereich Marketing alles erreicht.“