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Bergbaupräsenz in Schwarze Pumpe

Am Sonnabend lud die Leag zum Tag der offenen Tür ein. Zahlreiche Besucher kamen in den Industriepark.

Einmal auf der Tagebau-E-Lok sitzen dürfen: beim Tag der offenen Tür am Sonnabend bei der Leag in Schwarze Pumpe wurde dieser Kindertraum wahr.
Einmal auf der Tagebau-E-Lok sitzen dürfen: beim Tag der offenen Tür am Sonnabend bei der Leag in Schwarze Pumpe wurde dieser Kindertraum wahr. © Foto: Jost Schmidtchen

Von Jost Schmidtchen

Schwarze Pumpe. Die Autokennzeichen auf dem Parkplatz verdeutlichten, wie groß das Interesse an der Braunkohleveredlung ist. Gekommen waren viele ehemalige Kumpel, mit ihnen Kinder und Enkel, aber auch Besucher von weither, die wissen wollten, wie es im Ex-Gaskombinat heute um die Leag bestellt ist. 

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Wohl hatte die Leag mit größerem Besucherzuspruch gerechnet, doch die Schwüle des Tages schreckte manchen ab. Wer aber kam, konnte viel erleben. Busfahrten führten durch den Industriepark, zeigten die Werkfeuerwehr, das Ausbildungszentrum und die Schienenfahrzeughalle. In der wurden nicht nur Lokomotiven und Waggons präsentiert, die sonst auf Bergbaugleisen durch das Revier rollen. Vorgestellt haben sich dort auch die LMBV, der Cottbuser Ostsee, die ASG GmbH und die Markscheiderei. Größter Anziehungspunkt für die Kinder: die E-Lok; siehe Bild rechts. Das Tochterunternehmen TSS präsentierte fast 50 Spezial-Lkw seiner Fahrzeugflotte. Auch hier waren Azubis dabei, TSS sucht händeringend Nachwuchs für das zukünftige Geschäft. Und es wird gut bezahlt, Arbeit in der Heimat lohnt sich.

Der größte Trubel herrschte bei der Werksfeuerwehr. Da war mächtig was los; es gab Musik vom „Druckluftorchester“, und Feuerwehrautos sind ja immer interessant; nicht nur die großen: Ein Feuerwehrtrabbi gehört zum Bestand, Familien konnten damit durch den Industriepark fahren. Natürlich mit Feuerwehrchauffeur. Andere Industrieanlagen gab es bei Busrundfahrten zu erleben. So auch das Kraftwerk. Hier hielt sich das Besucherinteresse, der Hitze geschuldet, in Grenzen. Dennoch: Alle, die gekommen waren, ob alte Kumpel oder ihre Enkel, waren des Lobes voll, was Braunkohlebergbau auch heute noch wert ist.

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