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Berliner Architekten planen Landratsamt

Erste Entwürfe für den Funktionsbau sind fertig. Er soll bis zu fünf Etagen haben. Doch so schnell geht es mit dem Bauen nicht los.

Das Meißner Landratsamt in der Brauhausstraße: Hier auf diesem Parkplatz soll für 27 Millionen Euro der bis zu fünfgeschossige Neubau entstehen.
Das Meißner Landratsamt in der Brauhausstraße: Hier auf diesem Parkplatz soll für 27 Millionen Euro der bis zu fünfgeschossige Neubau entstehen. ©  Foto: Claudia Hübschmann

Meißen. Die Planungen für das neue Landratsamtgebäude an der Meißner Brauhausstraße hat das Architekturbüro Hascher Jehle übernommen. Erste Entwürfe für den Funktionsbau sind fertig. Das Gebäude wird an der linken Seite  fünf Etagen haben, an der rechten drei. Es dominieren geschwungene Linien. Nach Fertigstellung sollen hier einmal rund 300 Angestellte der Landkreisverwaltung arbeiten. 

Hascher Jehle haben ihren Hauptsitz in Berlin. Das Unternehmen beschäftigt 60 Mitarbeiter und plante bereits das Kunstmuseum in Stuttgart, die Uniklinik in Halle und die Königsbau Passagen in Stuttgart.

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Der Bau des geschätzt 27 Millionen Euro teuren neuen Landratsamtes in der Meißner Brauhausstraße neben dem alten Amtsgebäude  wird aber erst im Jahr 2021 beginnen. Das hatte Landrat Arndt Steinbach (CDU) in einem SZ-Interview angekündigt. 2020 soll die Ausschreibung vorbereitet werden. Der eigentliche Bau beginnt erst danach. 

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Die Kreistagsfraktion begründet dies mit immer steigenden Kosten beim geplanten Anbau des Landratsamtes.

SPD, Grüne und Piraten befürchten aber, dass der teure Neubau ein großes Risiko für den Haushalt darstellen könnte. Die Vorsitzende der FDP-Fraktion im Kreistag, Anita Maaß, bezeichnete ihn sogar als "Schloss des Landrates". Der Kreistag stimmte Ende März 2017 mit drei Stimmen Mehrheit für den Bau. Im Gegenzug soll die Verwaltung in Großenhain um rund 90 Mitarbeiter verkleinert werden, in Riesa um rund 30.

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