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Beschmierte Schilder sind Thema im TV

Unbekannte haben die sorbischen Namen mehrerer Orte übermalt. Das Magazin Wuhladko berichtet darüber. Auch um die Wahlen geht es in der Sendung.

So etwas gab es in diesem Ausmaß bislang nicht in der Region: Auf Ortstafeln und Wegweisern in mehreren Gemeinden, in Nebelschütz, Ralbitz-Rosenthal, Crostwitz, Panschwitz-Kuckau und Räckelwitz sowie in Kamenz haben Unbekannte die sorbischen Bezeichnungen mit schwarzer oder roter Farbe übersprüht und unleserlich gemacht (die SZ berichtete mehrfach). Am heutigen Sonnabend beschäftigt sich auch das MDR-Magazin Wuhladko mit dem Thema. Außerdem geht es in der Juni-Ausgabe der Sendung um die neue Direktorin im Sorbischen Museum in Bautzen.

Seit Anfang Mai ist Christina Bogusz hier Chefin. Die Crostwitzerin arbeitet schon seit 1988 im Sorbischen Museum. Zu ihren Hauptaufgaben gehörte bisher die Bildende Kunst. Was hat sie nun als neue Chefin vor? Was soll geändert werden – und was soll bleiben? Wuhladko hat sie im Museum besucht. Einen Wahl-Rückblick gibt es ebenfalls – mit dem Schwerpunkt der sorbischen Kandidaten für die Kommunalparlamente. Um den Kohle-Abbau in der Lausitz und den damit verbundenen Verlust sorbischer Heimat geht es bei Wuhladko ebenso wie um einen sorbischen Teilnehmer bei einem europaweiten Online-Wettbewerb. Das Magazin wird am heutigen Sonnabend ab 11.30 im MDR-Fernsehen gezeigt. Zeitgleich ist es als Live-Stream im Internet und in der MDR-Mediathek abrufbar. Wiederholungen gibt es am Dienstag, 5.50 Uhr im MDR, und am 14. Juni, 13.30 Uhr im RBB. Alle Beiträge sind deutsch untertitelt. (SZ)

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