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Besser wenig Kontrolle als keine

über den Polizeieinsatz in Löbau

Matthias Klaus

Es klingt nicht sonderlich viel. Die Autobahnpolizei kontrollierte am Donnerstagnachmittag in Löbau sechs Laster. Nur sechs? Immerhin sechs! Die Kontrolle eines Brummis darf man sich nicht vorstellen wie die eines Pkw. Da wird nicht nur nach Führerschein und Zulassung gefragt. Da geht es um Fahraufträge, um ein digitales Aufzeichnungsgerät, das die Route, Lenkzeiten und anderes registriert, das von der Autobahnpolizei ausgelesen werden kann. Hinzu kommt noch die mobile Waage, so sie gerade mit vor Ort ist, um technische Kontrollen zu verwirklichen. Muss das alles sein? Ja, es muss. Das hat die jüngste Aktion der Autobahnpolizei in Löbau wieder bewiesen. Sechs Lkw angehalten und kontrolliert, und bei fünf gab es Beanstandungen. Ein erschreckendes Ergebnis. Natürlich war nicht jeder der betroffenen Laster eine rollende Zeitbombe, bei Weitem nicht. Unregelmäßigkeiten bei Lenkzeiten, bei der Ladung – das sind ja fast Bagatellen. Schlimmer sieht es da bei Brummis wie dem tschechischen Holzlaster aus. Er hatte keine große Strecke vor sich; aus Böhmen nach Kodersdorf. Dennoch: Im Fall eines Unfalls spielt das keine Rolle. Dann ist es egal, ob der sich auf der B 6 bei Löbau oder auf der Autobahn bei Hamburg ereignet. Kontrollen wie die in Löbau helfen. Auch wenn nur sechs Lkw „dran“ waren. Immerhin: sechs Risiken weniger.

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