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Bestattungsinstitut schließt seine Filiale in Reichenbach

Zu wenige Aufträge ist der Grund zur Schließung. Fortan müssen sich die Reichenbacher auswärts kümmern.

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Das Bestattungsunternehmen Reichelt zieht sich aus der Kleinstadt zurück. Die Zweigstelle an der Ecke Nieskyer und Löbauer Straße schließt nach eineinhalb Jahren. „Das betrifft allerdings nur die Filiale in Reichenbach. Unsere Außenstellen in Oppach und Ebersbach bleiben geöffnet“, betont Heidemarie Anders vom Bestattungsinstitut. Grund für das Aus in Reichenbach sei die zu geringe Resonanz auf das Angebot gewesen. „Wir hatten kaum Kundschaft“, sagt Heidemarie Anders rückblickend. Somit müssen sich die Reichenbacher, um bei dem Bestattungsinstitut zu bleiben, an die beiden anderen Zweigstellen wenden.

Für das Bestattungsunternehmen war die Reichenbacher Filiale bereits die zweite ihrer Art in der Kleinstadt. Vor etlichen Jahren hatte das Unternehmen Reichelt auf der Mittelstraße schon einmal Räume angemietet. Das Gebäude steht mittlerweile schon lange leer. An eine Neuauflage in Reichenbach wird nicht gedacht. Auch wenn die Filiale die einzige in der Stadt war, gibt es im Umland und in Görlitz ausreichend Bestattungsunternehmen. Diese kümmern sich ebenfalls um die Reichenbacher.

Die unteren Räume in dem Geschäftshaus an der Löbauer Straße und gegenüber dem geplanten neuen Einkaufsmarkt stehen in Kürze leer. Vorher gab es hier ein Schuhgeschäft. Nun sucht der Eigentümer der Räume wieder einen neuen Mieter. (cj)