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Beste Bank zwischen Ostsee und Erzgebirge

Die Görlitzer Volksbank freut sich über den Titel „Bank des Jahres“. Vor allem ist er die Anerkennung dafür, dass das Geldinstitut so viele Kredite ausreicht.

© Pawel Sosnowski/80studio.net

Von Daniela Pfeiffer

Es ist so was wie der Oscar für die Filmleute. Nur eben eine Nummer kleiner und als Preis für den Mittelstand gedacht. Sven Fiedler, Chef der Volks- und Raiffeisenbank Niederschlesien wusste, dass er und seine Mitarbeiter für den Preis „Bank des Jahres 2014“ nominiert sind, als er am Sonnabend bei der Verleihungsgala in Dresden Platz nahm. „Dass wir ihn gewinnen, war dann doch eine echte Überraschung“, so Fiedler. „Ich habe mich riesig gefreut, weil es eine überregionale Anerkennung ist. Wir sind die beste Bank zwischen Rostock und dem Erzgebirge.“ Um die 50 weitere Banken aus ganz Ostdeutschland – ausgenommen Thüringen – hat das Görlitzer Geldinstitut hinter sich gelassen. Fünf Gründe hat die Oskar-Patzelt-Stiftung mit Sitz in Leipzig, die diesen „Großen Preis des Mittelstandes“ zum 20. Mal ausschrieb, für den Sieg der Volksbank Görlitz angegeben: Die Sicherung von Arbeits- und Ausbildungsplätzen, die modernen Geschäftsstellen, das Engagement in der Region – etwa in Schulen und Kitas – sowie der Service und die Kundennähe. Letzteres lässt sich die Bank jedes Jahr durch eine von der TU Dresden durchgeführte Befragung von 4 000 bis 5 000 Kunden bestätigen.

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„Ich denke aber, der Hauptgrund für die Auszeichnung ist unser Kreditwachstum von zwölf Prozent gegenüber dem Vorjahr“, sagt Sven Fiedler. „Wir versprechen die Kredite eben nicht nur in schönen Imagebroschüren, sondern reichen sie den mittelständischen Unternehmen in der Region auch tatsächlich aus.“ Natürlich nicht allen. Sondern mit Augenmaß, wie Fiedler betont.

Dieses hätten auch seine Mitarbeiter, für die der Preis in erster Linie ist, sagt Sven Fiedler. „Das Image des Bankkaufmanns hat in der Finanzkrise doch sehr gelitten. Obwohl unsere Mitarbeiter hier damit gar nichts zu tun hatten, wurde eine ganze Branche in den Schmutz gezogen.“ So ein Preis sei deshalb auch ein Dank und eine Belohnung für die 100 Mitarbeiter. Denen hat Sven Fiedler die Nachricht vom Titel Bank des Jahres am Montagabend überbracht. Die Statue soll nun gut sichtbar in einer Vitrine im Kundenbereich stehen.

Eine extra Feier sei nicht geplant, denn der jährliche Betriebsausflug stehe ohnehin an. Das Ziel soll eine Überraschung bleiben. „Außerdem laden wir immer alle Mitarbeiter mit ihren Familien zum Weihnachtsbaumschlagen ein. Ganz gemütlich mit Glühwein und Weihnachtsmann. Das ist unsere Art, uns zu bedanken.“