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Bester Springer aus Rothenburg

Matthias Oppel vom hiesigen Luftsportverein ist beim Para-Ski- Weltcup in Österreich vorne mit dabei. Und hängt damit Profis ab.

Von Katja Schlenker

Rothenburg/St. Johann. Matthias Oppel vom Rothenburger Luftsportverein ist bester deutscher Springer beim Para-Ski-Weltcup in Österreich. Darüber informiert Gerold Suchfort vom Rothenburger Luftsportverein.

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Matthias Oppel ist nach fünf Durchgängen im Zielspringen am verschneiten Hang von St. Johann/Alpendorf in Österreich mit nur 25 Zentimeter Zielabweichung bester deutscher Springer – und das noch vor dem amtierenden Para-Ski-Weltmeister Reinhold Haibel.

Außerdem habe sich das Skitraining auf dem Gletscher im österreichischen Sölden ausgezahlt, sodass er nach einem Durchgang Riesentorlauf in der Gesamtwertung immerhin auf Platz 33 von 53 Teilnehmern auf der Ergebnisliste steht, erklärt Gerold Suchfort. Dies sei eine sehr gute Leistung für einen Hobbyspringer und Gelegenheitsskifahrer. Anfang März steht der nächste Weltcup für ihn im tschechischen Vrchlabí/Krkonose an.

Para-Ski ist eine Kombination aus Riesenslalom und Fallschirmzielspringen, die im alpinen Gelände durchgeführt wird. Beide Disziplinen werden dabei einzeln nacheinander ausgetragen. Der Zielpunkt beim Fallschirmspringen hat einen Durchmesser von drei Zentimetern und befindet sich dabei an einem Hang mit mindestens 25 Grad Neigung.

Die Zeitrückstände nach dem Riesenslalom werden beim Fallschirmspringen in Zentimeter umgerechnet, wobei eine Sekunde Rückstand auf die Bestzeit etwa drei Zentimeter Abweichung beim Zielspringen entspricht. Dabei muss der Fallschirm so präzise wie möglich auf den Zielpunkt der Landematte gesteuert werden.

Jeder Zentimeter Abweichung von diesem Zentrum bedeutet einen Fehlerpunkt. Derjenige gewinnt, der am Ende die wenigsten Punkte gesammelt hat.