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Besucherrekord für die Sandmann-Sonderschau

Mit über 1000 Besuchern läuft die Sonderausstellung im Museum Großenhain sehr erfolgreich. Auch in den Ferien ist sie geöffnet.

Von Kathrin Krüger-Mlaouhia

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„Sandmann, lieber Sandmann“ heißt die derzeitige Sonderschau im Museum Alte Lateinschule am Kirchplatz. Mit dem jetzt begrüßten 1000. Besucher hat das Haus quasi schon ein Drittel seines Jahressolls erfüllt. 2500 bis 3000 Besucher werden in der Museumskonzeption von 2013 als jährliches Ziel angestrebt. Nur etwa drei Sonderausstellungen sind pro Jahr tatsächlich vom Personal realisierbar.

Und noch ist die Sandmannschau nicht zu Ende. Bis 1. März können Gäste direkte Bekanntschaft mit dem ostdeutschen Einschlafhelfer und seinen Gefährten und Fahrzeugen machen. Am Beispiel des abenteuerlustigen Wasserkobolds „Plumps“ ist zudem der aufwendige Bau einer Trickfilmpuppe aus den Berliner Studios nachzuempfinden. Es werden außerdem Sandmannfilme auf einem Bildschirm gezeigt.

„Tolle Ausstellung“

Die Eintragungen im Gästebuch – auch wenn sie nicht so ausführlich sind – widerspiegeln doch die Resonanz, die die Winterschau in der Alten Lateinschule erreicht. Verena und Regina outen sich als Puppenliebhaberinnen und schreiben, dass sie schon zum dritten Mal im Museum waren, „in Erinnerung an eine schöne Zeit“, wie die beiden meinen. Besucherin Lia ist aus Chemnitz gekommen, am Nikolaustag trug sich eine Familie aus Meißen ins Gästebuch ein. Alle loben die Wanderschau der Sandmannstudio Trickfilm GmbH aus Berlin.

Die Ausstellung wurde speziell für kleine Besucher zusammengestellt, die den Sandmann mal ganz aus der Nähe bewundern können. „Sie dürfen die Trickpuppen und -tiere fast anfassen und die Details an den Fahrzeugen aus nächster Nähe begutachten“, hatte Winfried Kujas, der frühere Berliner Produktionsleiter, zur Eröffnung in Großenhain gesagt. Kujas hat die Ausstellung schon über 80 Mal gezeigt, und noch nie sei etwas weggekommen. „Kinder nehmen nichts weg, denn sie befürchten, dass der Sandmann sonst nicht mehr erscheint“, so der Fernsehsenior. Der weltläufige kleine Kerl flimmerte vor 55 Jahren zum ersten Mal über den Bildschirm. Die Sandmannmelodie war seitdem immerhin rund 75 000 Mal im Fernsehen zu hören.

Und sie ist es auch im Museum Alte Lateinschule. Schon im Foyer werden die Besucher mit großformatigen Filmstreifen begrüßt. Und wer will, kann in den Winterferien eine Begleitveranstaltung besuchen. Dann erfahren Kinder bis zur zweiten Klasse nicht nur, warum Traumsand für ein gutes Einschlafen sorgt, sondern auch, was man gegen schlechte Träume tun kann. Wie wäre es nach dem Sandmann mit einem Sorgenpüppchen, das über Nacht alle Sorgen vertreibt? Das wünscht sich auch mancher Erwachsene.

www.museum-grossenhain.de

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