merken
PLUS

Besucherrekord bei den Filmnächten

Trotz Startschwierigkeiten durch die Flut kamen erstmals mehr als 200 000 Zuschauer ans Elbufer. Auch sieben Konzerte waren ausverkauft.

Da waren selbst die Veranstalter überrascht: Zu den diesjährigen Filmnächten kamen 202 800 Gäste. „Wir hatten nach dem bisherigen Besucherrekord im letzten Jahr bereits angekündigt, dass wir nicht auf eine Rekordjagd aus sind, darum geht es uns eigentlich gar nicht. Aber in diesem Jahr spielten uns einfach die starken Konzerte und das extrem gute Wetter im Juli in die Hände. Nach dem flutbedingten Abbau und der Verlegung beziehungsweise der Absage zweier Konzerte – bei Peter Maffay und Neil Young – ist dieses Endresultat für uns einerseits überraschend, andererseits natürlich unglaublich motivierend“, verrät Johannes Vittinghoff, einer der Geschäftsführer der veranstaltenden Pan GmbH.

Die 23. Filmnächte begannen mit erheblichen Schwierigkeiten. So musste vor zehn Wochen die komplette Konstruktion über Nacht wieder abgebaut werden, weil die Elbe mit einer zweiten Flutwelle anrollte und das Gelände wenige Stunden später überschwemmt war. An Rekorde wagte zu jener Zeit niemand zu denken. Doch es kamen 14 Prozent mehr Fans zum Open Air Konzert- und Filmfestival. Es gab 65 Veranstaltungstage, 87 Programmpunkte, sieben ausverkaufte Konzerte mit je 12 000 Besuchern, zwölf Filmveranstaltungen mit mehr als 2 000 Besuchern. Gestern Abend wurde die Saison mit der Aufführung des letztjährigen Publikumslieblings „Ziemlich beste Freunde“ abgeschlossen. Die Veranstalter zählten 2 000 Zuschauer.

ECHT.SCHÖN.HIER
Sachsen entdecken und erleben
Sachsen entdecken und erleben

Lernen Sie unbekannte Orte der Region kennen - wir geben Ihnen Insidertipps um die Heimat neu zu erkunden und lieben zu lernen.

36 000 wollten „Die Ärzte“ hören

„Noch wichtiger als Besucherzahlen sei den Veranstaltern die langfristige Entwicklung der Filmnächte.„Wir hatten bereits Jahre, bei denen wir an einem Abend 15 000 Konzertbesucher oder über 6 000 Kinozuschauer bei uns zu Gast hatten. Um allerdings die Sicherheit der Besucher zu garantieren und das Erlebnis vor Ort so angenehm wie möglich zu machen, haben wir Schritt für Schritt die Kapazitäten begrenzt“, sagt Pan-Geschäftsführer Matthias Pfitzner. Maximal 3 500 Gäste können zu den Filmaufführungen kommen. So viele waren es zur Kurzfilmnacht. 3 200 kamen zum Streifen „Hangover“ und 3 150 wollten „Der große Gatsby“ sehen.

Zur Rekordzahl trugen die Konzerte bei. So lockten „Die Ärzte“ mit ihren drei Konzerten insgesamt 36 000 Zuhörer. Roland Kaiser wollten 33 400 hören, und zu den beiden Veranstaltungen der „Toten Hosen“ kamen 24 000 Zuhörer. (SZ/kle)