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Beton allein reicht längst nicht mehr

über die Entwicklung des Saurierparks

Jana Ulbrich

Vor 30 Jahren staunten wir über ein paar riesige Urzeitechsen, die ein Mann namens Franz Gruß aus Stahlgeflecht und Beton in seinen Garten gesetzt hatte. Was für eine Sensation das damals war! Anderthalb Stunden Anreise haben wir in Kauf genommen, um die lebensgroßen Saurier zu sehen. Wer hätte da schon geahnt, welche Entwicklung der kleine Saurier-Garten im beschaulichen Dörfchen Kleinwelka in den folgenden drei Jahrzehnten nehmen würde.

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Es ist eine gute, eine zeitgemäße und richtige Entwicklung. Beton allein reicht heute längst nicht mehr aus, um dafür eine anderthalbstündige Anreise in Kauf zu nehmen. Für einen Themenpark mit tollen und außergewöhnlichen Angeboten für jedes Alter aber kommen Besucher heute von sonst woher. Und Besucher sind nun mal ein Wirtschaftsfaktor in einer Region, die zunehmend vom Tourismus leben will.

Tourismus braucht nicht nur intakte und wohlgefällige Landschaften, sehenswerte Denkmäler, kulturelle Traditionen und kulinarische Besonderheiten. Tourismus braucht auch Anziehungspunkte für einen aktiven Familienurlaub. Es ist gerade ein Trend, statt langer Flugreisen wieder Urlaub im eigenen Lande zu machen. Die ganze Oberlausitz kann davon profitieren – auch um den Preis, dass es im einst so beschaulichen Kleinwelka heute nicht mehr ganz so beschaulich ist.