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Bautzen

Betrug bei Desinfektionsmittel-Bestellung

Ein Maltitzer wollte sich vor Viren schützen. Doch was er geliefert bekam, war dazu nicht geeignet. Auch ein Großdubrauer hatte Probleme mit einem Internet-Shop.

© Symbolfoto: Rene Meinig

Maltitz/Großdubrau. Bei der Bestellung von Desinfektionsmittel im Internet ist ein Mann aus dem Weißenberger Ortsteil Maltitz allem Anschein nach betrogen worden. Am Mittwoch erstattete er Anzeige bei der Polizei in Bautzen.

Wie Kai Siebenäuger von der Pressestelle der Polizeidirektion Görlitz berichtet, wollte der Geschädigte Desinfektionsmittel für Hände, Fahrzeuginnenräume und Oberflächen erwerben. Als die Ware bei ihm eintraf, tropfte der Kanister. Außerdem habe die Flüssigkeit eigenartig und salzig gerochen. Ein von dem Mann vorgenommener Test hätte ergeben, dass das Mittel zur Desinfektion der Hände nicht geeignet sei. Für die erhaltene Ware sollte der Geschädigte 275 Euro bezahlen.

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Rechtzeitig stutzig wurde ein 64-Jähriger, der an der Bahnhofstraße in Großdubrau über das Internet Goldbarren bestellt hatte. Zur Identifikation sollte er dann eine Kopie seines Personalausweises per E-Mail versenden. Das kam dem Mann verdächtig vor. Er vermutete einen Fake-Shop und eine missbräuchliche Verwendung seiner Daten. Deshalb überwies er kein Geld und wendete sich an die Polizei. 

In beiden Fällen ermittelt nun die Kripo. Sie rät zur Vorsicht bei Bestellungen im Internet  sowie beim Versenden personenbezogener Daten. (SZ)

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