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Bewegung im Jugendhaus

In das markante Gebäude muss dringend investiert werden – sonst droht eine Sperrung. Die Betreiber zeigen, was dort alles läuft.

Von Christoph Scharf
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Sportlich: Kay Natusch von Jugendhaus-Betreiber Outlaw zeigt bei einem Tag der offenen Tür, was beim Capoeira-Kurs gelernt wird. Capoeira ist eine brasilianische tanzartige Kampfkunst mit Wurzeln in Afrika.
Sportlich: Kay Natusch von Jugendhaus-Betreiber Outlaw zeigt bei einem Tag der offenen Tür, was beim Capoeira-Kurs gelernt wird. Capoeira ist eine brasilianische tanzartige Kampfkunst mit Wurzeln in Afrika. © Sebastian Schultz

Riesa. Das bunt besprühte Gebäude zwischen den beiden Elbbrücken kennt in Riesa jeder. Seit fast 30 Jahren befindet sich dort das Offene Jugendhaus (OJH). 2018 wurde allerdings bekannt, dass der Brandschutz in dem städtischen Haus mangelhaft ist. Der Betreiber des OJH, die Gesellschaft Outlaw, schlug deshalb vor, das Gebäude zu kaufen, um es als Bauherr selbst sanieren zu können. Das wollten die Stadträte allerdings nicht mittragen, sodass Riesa weiter Eigentümer des Objekts bleibt.

Der Brandschutz muss trotzdem schnellstmöglich gemacht werden: Nur noch bis September 2020 darf das Gebäude genutzt werden. Bis dahin muss mit den Bauarbeiten begonnen werden, sonst erlischt die Betriebserlaubnis. In die Sanierungskosten wollen sich die Stadt und Outlaw als Nutzer teilen. 

Gebaut werden soll dann nächstes Jahr bis zum Oktober: Dann feiert das OJH an der Bahnhofstraße 30-jähriges Bestehen. Sollte das bis dahin nicht klappen, muss das Objekt geschlossen werden. Die Stadträte stimmten einstimmig dafür, für 2020 Geld für das Vorhaben im Haushalt zu berücksichtigen. Gerechnet wird mit Kosten von 700 000 Euro.

Laut: Im Bandraum im Kellergeschoss proben regelmäßig Riesaer Bands. Foto: Sebastian Schultz
Laut: Im Bandraum im Kellergeschoss proben regelmäßig Riesaer Bands. Foto: Sebastian Schultz © undefined
Markant: So eine Fassade gibt es in Riesa nur einmal. 2020 steht dort eine Sanierung an. . Foto: Sebastian Schultz
Markant: So eine Fassade gibt es in Riesa nur einmal. 2020 steht dort eine Sanierung an. . Foto: Sebastian Schultz © undefined
Bunt: Odin (vorn) und Arleyl probieren sich im Jugendhaus zum ersten Mal beim Graffitisprühen aus. . Foto: Sebastian Schultz
Bunt: Odin (vorn) und Arleyl probieren sich im Jugendhaus zum ersten Mal beim Graffitisprühen aus. . Foto: Sebastian Schultz © undefined
Schmackhaft: Gekocht wird im OJH selbst. Hier stehen Lena und Johanna am Topf. . Foto: Sebastian Schultz
Schmackhaft: Gekocht wird im OJH selbst. Hier stehen Lena und Johanna am Topf. . Foto: Sebastian Schultz © undefined