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Biesnitzer Anwohner sparen bei Laternen

Görlitz. Durch die Nutzung von Freileitungen statt Erdkabeln für neue Straßenlaternen sparen die Anwohner der Geschwister-Scholl-Straße in Biesnitz etwa 50 Prozent der Ausbaubeiträge. Das teilte Svend Schmoll vom Tiefbau- und Grünflächenamt auf SZ-Nachfrage mit.

Görlitz. Durch die Nutzung von Freileitungen statt Erdkabeln für neue Straßenlaternen sparen die Anwohner der Geschwister-Scholl-Straße in Biesnitz etwa 50 Prozent der Ausbaubeiträge. Das teilte Svend Schmoll vom Tiefbau- und Grünflächenamt auf SZ-Nachfrage mit. Je nach Grundstücksgröße und Bebaubarkeit sollen die Ausbaubeiträge für neue Straßenlaternen zwischen 300 und 950 Euro pro Grundstück liegen. „Ursprünglich geplant war das Doppelte“, so Schmoll. Zum Umdenken war die Stadt gekommen, weil die Einwohner von Klein Neundorf gegen die hohen Beiträge protestiert hatten. Auch sie erhalten bis 2015 neue Straßenlaternen.

Eine andere Frage aber lässt das Rathaus seit vier Wochen unbeantwortet. Ein Anwohner aus Klein Neundorf hatte in der Ortschaftsratssitzung erklärt, dass er bei seinem früheren Wohnhaus auf dem Tulpenweg im Jahr 1996 keinen einzigen Pfennig für die neuen Straßenlaternen bezahlt hatte. Deshalb hält er Beiträge in Klein Neundorf im Sinne der Gleichbehandlung ebenfalls für unangebracht. Schmoll versprach vor vier Wochen, die Akten aus den 1990er Jahren zu prüfen. Ergebnisse aber liegen bis jetzt immer noch nicht vor. (ik)

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