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Bike & Fun gastiert im Lausitz-Center Hoyerswerda

Eine Ausstellung aktueller und historischer Motorräder wird bis zum 1. März in der Einkaufszeile gezeigt.

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Von Uwe Jordan

Glaubt man dem Schriftsteller Friedrich von Bodenstedt, liegt „das Glück der Erde auf dem Rücken der Pferde“. 1851 hat er in seinen „Liedern des Mirza-Schaffy“ behauptet, dies sei eine arabische Spruchweisheit. Obwohl das nicht stimmt, ist der Reim zum geflügelten Wort geworden. Heute gilt er nicht nur für die Vierhufer, sondern vor allem für die Zweiräder – denn wenn das Auto die „Familienkutsche“ ist, ist das Motorrad das Pferd, an das sich Träume von Abenteuer, Freiheit und auch ein bisschen Nostalgie binden. Alles das wird ab heute im Lausitz-Center Hoyerswerda am Lausitzer Platz 1 bei der Schau „Bike & Fun“, also „(Zwei-)Rad und Spaß“, bestens bedient –Eintritt frei.

AUS DER GEGENWART IN DIE ZUKUNFT: Jörg Beyer, der Inhaber des „Darkfighter“- Fachbetriebes Hoyerswerda, im Sattel einer hier umgebauten Yamaha MT 01. Jedes sichtbare Teil an diesem Motorrad ist eine Einzelanfertigung. Nur die Räder und der 1,8-l-V-Twin, d
AUS DER GEGENWART IN DIE ZUKUNFT: Jörg Beyer, der Inhaber des „Darkfighter“- Fachbetriebes Hoyerswerda, im Sattel einer hier umgebauten Yamaha MT 01. Jedes sichtbare Teil an diesem Motorrad ist eine Einzelanfertigung. Nur die Räder und der 1,8-l-V-Twin, d

Noch bis einschließlich 1. März zeigen sechs regionale Motorradhäuser ihre aktuellen Modelle. Die reichen vom 50-Kubikzentimeter-Motorroller über die 125er-Einsteiger-Modelle (fahrbar mit dem normalen Autoführerschein) bin hin zu den schweren und superschweren Legenden und den Diven, die auch auf den Rennstrecken der Welt zu verorten wären. Vom Spaß-Zweirad über den Alltags-Begleiter und die Arbeitsmaschine bis hin zum luxuriös-sportlichen Glanzlicht für Piste und Gelände spannt sich der Bogen des hier Gezeigten; abgerundet durch Beispiele von individuellen Umbauten an Maschinen.

Liebhaber der Es-war-einmal-Motorräder werden gleichfalls ins Träumen geraten: Vorkriegsmodelle, darunter ganz frühe aus der Anfangszeit des Motorradwesens, stehen neben Modellen aus der DDR-Zeit; Solo-Maschinen, Gespanne und auch Motorroller der 50er-/60er-Jahre. Absoluter Anziehungspunkt dürfte die historische Werkstatt sein, die nacherleben lässt, wie in Zeiten ohne jede Elektronik die Donnerstühle mit Improvisationsgeschick und Handarbeit wieder flottgemacht wurden.