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Bilderreise durchs Jahr

SZ-Mitarbeiterin Lilli Vostry und der Künstler Babak Nayebi gestalten für 2014 einen Bilder-Gedicht-Kalender.

„Am Rand der Nacht fallen die Träume ins Bodenlose ...“ heißt es im Gedicht „In der Fremde“. Es stammt aus dem neuen Bilder-Gedicht-Kalender für 2014, den die Autorin und langjährige freie SZ-Mitarbeiterin Lilli Vostry gemeinsam mit dem iranischen, in Dresden lebenden Künstler Babak Nayebi soeben herausgegeben hat. Ihr erster Kalender mit eigener Lyrik für 2013 erschien zusammen mit dem Coswiger Maler und Grafiker Michael Horwath.

Der neue Kalender lädt den Betrachter ein zu einer farb- und kontrastreichen Bilderreise durch das Jahr und entführt an traumhafte und reale Orte mit vielfältigen Natur- und Gefühlsstimmungen. Sie zeigen Alltägliches, Stadtlandschaften und Dinge aus anderen Kulturen aus ungewohntem Blickwinkel. Da spiegeln Eisträume, Luftküsse und Spiegelblicke Zwischenmenschliches, schweben Heißluftballons hoch über der Altstadtkulisse am „Blütenfluss“ und schauen Kleinkinder neugierig auf Glücks- und Gewaltsymbole am Himmel vor der Brücken-Silhouette Blaues Wunder.

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Zu einigen seiner Bilder stellt Babak Nayebi eigene Gedichte, die von seiner Herkunft, der Flucht vor Fanatismus und Intoleranz, seiner neuen Heimat Dresden, aber auch Vorurteilen gegenüber Fremdem, Andersartigen erzählen. Babak Nayebi wurde 1961 in der iranischen Hauptstadt Teheran geboren und lebt in Dresden. (SZ)

Der Bilder-Gedicht-Kalender von Lilli Vostry und Babak Nayebi ist in limitierter Auflage im Typostudio Schumacher Gebler Dresden erschienen und erhältlich für 20 Euro in der Galerie mit Weitblick, Radebeul, Obere Bergstraße 13.