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Auch dritte Firma hält an Ansiedlung fest

Corona hat die Pläne für den Bau einer Biodünger-Fabrik im Gewerbegebiet Weinau zurückgeworfen. Vor allem die geschlossene Grenze nach Polen.

Das Gewerbegebiet Weinau aus der Luft.
Das Gewerbegebiet Weinau aus der Luft. © Harald Anders (Archiv)

Nachdem Arnell inzwischen schon an seinem neuen Firmensitz im Gewerbegebiet Weinau baut und kürzlich ein weiteres Unternehmen Land für eine Ansiedlung gekauft hat, hält auch eine dritte Firma an den Plänen für das Areal fest. Die Sächsische Bio-Dünger Feld und Garten GmbH hat sich trotz monatelanger Ruhe nicht zurückgezogen. "Das Projekt ist weiter aktuell", teilte Zittaus Wirtschaftsförderin Gloria Heymann auf SZ-Anfrage mit. "Allerdings kam es aufgrund der Corona-Krise und vor allem der geschlossenen Grenze zwischen Polen und Deutschland zu erheblichen Verzögerungen. Der Investor kommt ja aus Polen." Auf SZ-Anfragen hatte er seit dem Frühjahr nicht mehr reagiert. 

Das Unternehmen will für neun Millionen Euro eine Produktionshalle bauen, ökologisch korrekte Düngemittel und Bodenverbesserer herstellen und bis zu 30 Mitarbeiter beschäftigen.

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