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Bis zu 28 Kinder in einer Klasse

Die künftigen Erstklässler wissen jetzt, in welche Grundschule sie gehen werden. Große Klassen gibt es eher selten.

Von Sebastian Martin

Während die Eltern der künftigen Fünftklässler noch bis nächsten Donnerstag auf den Schulbescheid warten müssen, haben die Eltern der angehenden Grundschüler bereits Klarheit. Sie wissen jetzt, wo ihre Kinder ab September zur Schule gehen.

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Mancherorts wird es allerdings relativ eng in den Klassenräumen, wie die gestern von der Sächsischen Bildungsagentur veröffentlichten Zahlen zeigen. An der Freitaler Geschwister-Scholl-Grundschule wird nach aktuellem Stand die maximale Höchstgrenze von 28 Schülern pro Klasse erreicht. Zusätzliche Kinder könnten dort ohne das Bilden einer weiteren ersten Klasse also nicht spontan aufgenommen werden. Auch in Freital-Pesterwitz wird mindestens eine der beiden neuen ersten Klassen wahrscheinlich ausgelastet sein. Ebenfalls relativ voll wird es an den Grundschulen in Freital-Potschappel, Mohorn und in Glashütte, in denen voraussichtlich jeweils 27 Erstklässler gemeinsam lernen werden.

Relativ beschaulich wird es dagegen an den Grundschulen in Altenberg, Hartha, Hermsdorf, Lauenstein, Reinhardtsgrimma und Tharandt zugehen. Dort werden sich nach aktuellem Stand wahrscheinlich nur maximal 17 Kinder einen Lehrer teilen müssen. Die Mindestanzahl liegt bei 15 Kindern pro Klasse. „Die Zahlen können sich noch leicht korrigieren, da beispielsweise die Feststellungsverfahren für den sonderpädagogischen Förderbedarf vereinzelt noch nicht abgeschlossen sind. Auch durch Zu- bzw. Wegzüge werden sich die Zahlen erfahrungsgemäß noch ändern“, sagt Katrin Reis von der Sächsischen Bildungsagentur. In den Angaben enthalten sind bereits Integrationskinder und Schüler, die voraussichtlich die Klassenstufe wiederholen müssen.

Die Eltern, deren Kinder ab nächstes Jahr die fünfte Klasse in einer Oberschule oder im Gymnasium besuchen werden, erhalten den Schulbescheid erst am 12. Juni. Ursprünglich sollte dieser bereits am vergangenen Donnerstag im Briefkasten stecken. Per Erlass hatte das Kultusministerium allerdings den Schulleitern am Dienstagabend mitgeteilt, die Briefe noch nicht rauszuschicken. Begründet wurde der Verfahrensstopp mit noch laufenden Abstimmungen hinsichtlich der Klassenbildung an einzelnen Standorten. Dafür gab es Kritik von Eltern als auch von Schulleitern.